Action | Großbritannien/Deutschland 2016 | 99 Minuten

Regie: Eran Creevy

Um das Geld für eine lebensrettende Nierentransplantation seiner Geliebten, die in einem Kölner Club arbeitet, aufzutreiben, lässt sich ein junger Exil-Amerikaner mit Autoknacker-Vergangenheit auf das krumme Geschäft mit einem exzentrischen Dealer ein und gerät dadurch in einen Schmugglerkrieg, der mit schnellen Rennautos und atemlosen Hetzjagden auf deutschen Autobahnen ausgetragen wird. Actionfilm mit wenigen charmanten Szenen und vielen hohlen Dialogen, der sich vorrangig auf die Autorasereien konzentriert, wobei Handlung und Figuren arg ins Hintertreffen geraten. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
COLLIDE
Produktionsland
Großbritannien/Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Eran Creevy
Buch
Eran Creevy · F. Scott Frazier
Kamera
Ed Wild
Musik
Ilan Eshkeri
Schnitt
Chris Gill
Darsteller
Nicholas Hoult (Casey) · Felicity Jones (Juliette) · Anthony Hopkins (Hagen Kahl) · Ben Kingsley (Geran) · Clemens Schick (Mirko)
Länge
99 Minuten
Kinostart
04.08.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action | Thriller
Diskussion
Am 14. April 2015 kollidierten in Köln zwei Raser mit einer 19-jährigen Radfahrerin, die noch am Unfallort verstarb. Kurz zuvor war der Fahrgast eines Taxis gestorben, das von einem Auto gerammt wurden; ein paar Wochen später erfasste ein Auto einen Fahrradfahrer, der an einer Kreuzung wartete, und verletzte ihn tödlich. In der folgenden Zeit registrierte die Polizei 13.000 Raser. Für die weltweit aus dem Asphalt sprießende Raser-Szene werden auch Filmreihen wie „The Fast and the Furious“ mit ihren illegalen Straßenrennen verantwortlich gemacht. Es wäre deshalb durchaus interessant zu erfahren, warum Köln als eine Stadt mit vielen Raser-Toten die Kulisse für „Collide“ abgeben musste. Oder ob der Kinostart aufgrund der Todesfälle ein Jahr verschoben wurde. Unterm Strich kann man sich nicht des Eindr

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren