Eye in the Sky (2015)

Drama | Großbritannien/Südafrika 2015 | 98 Minuten

Regie: Gavin Hood

Ein Team aus britischen Militärs und Politikern, US-Drohnenpiloten und kenianischen Einsatzkräften vor Ort beobachtet die Zusammenkunft islamistischer Terroristen in Nairobi. Als die Überwachungskameras zeigen, dass die Terroristen mit Sprengstoff ausgerüstet sind und eventuell einen Anschlag vorbereiten, müssen die Verantwortlichen entscheiden: Sollen sie einen Drohnenangriff starten und das Gebäude bombardieren, auch wenn dabei Zivilisten in dem Wohngebiet in Gefahr sind, oder das Risiko eingehen, dass die Terroristen mit dem Sprengstoff das Haus verlassen? Der darstellerisch exzellente Film setzt sich über eine Vielzahl von Personen, die in diesen Entscheidungsprozess involviert sind, differenziert mit den Dilemmata der Drohnen-Kriegstechnik auseinander. Dabei weitet er sich vom spannenden Polit-Thriller zum moralischen Drama. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
EYE IN THE SKY
Produktionsland
Großbritannien/Südafrika
Produktionsjahr
2015
Regie
Gavin Hood
Buch
Guy Hibbert
Kamera
Haris Zambarloukos
Musik
Paul Hepker · Mark Kilian
Schnitt
Megan Gill
Darsteller
Helen Mirren (Col. Katherine Powell) · Aaron Paul (Steve Watts) · Alan Rickman (Lieutenant General Frank Benson) · Barkhad Abdi (Jama Farah) · Jeremy Northam (Brian Woodale)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Kriegsfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein längeres Interview mit Regisseur Gavin Hood (11 Min.).

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universum (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Der Käfer, der auf einem Deckenbalken in einem Haus in Nairobi Platz nimmt und die Menschen beobachtet, die sich unten in einem der Zimmer treffen, ist von besonderer Art: Das Tierchen ist nicht natürlich, sondern ein Stück avancierte Überwachungstechnologie, mit der ein Team aus britischen, amerikanischen und kenianischen Einsatzkräften islamistische Terroristen im Auge behält, die in Kenias Hauptstadt zusammengekommen sind. Ferngesteuert wird die Käfer-Attrappe, in deren Leib sich eine Kamera befindet, von einem Kontaktmann vor Ort, der unweit des Hauses platziert ist; ihr Bild geht direkt an die Einsatzzentrale in Großbritannien. In der Nähe von Las V

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