Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

Biopic | USA 2016 | 127 Minuten

Regie: Theodore Melfi

Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltraum ist die NASA Anfang der 1960er-Jahre bereit, drei afroamerikanische Mathematikerinnen zu beschäftigen. Als eine von ihnen in eine Task Group aufgenommen wird, weckt das den Unwillen ihrer weißen Kollegen, die ihr mit Neid und Missgunst begegnen. Nach einer wahren Begebenheit erzählt der eher sanft-anrührende als kämpferische Film vom alltäglichen Rassismus in den USA jener Jahre, den er an kleinen Begebenheiten festmacht. Die damaligen Rassenunruhen und die Polizeigewalt spart er zwar aus, setzt gleichwohl aber allen durch Rasse oder Geschlecht benachteiligten Menschen, die im Hintergrund wichtige Arbeit für die bemannte Raumfahrt leisteten, ein Denkmal. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
HIDDEN FIGURES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Theodore Melfi
Buch
Allison Schroeder · Theodore Melfi
Kamera
Mandy Walker
Musik
Benjamin Wallfisch · Pharrell Williams · Hans Zimmer
Schnitt
Peter Teschner
Darsteller
Taraji P. Henson (Katherine G. Johnson) · Octavia Spencer (Dorothy Vaughan) · Janelle Monáe (Mary Jackson) · Kevin Costner (Al Harrison) · Kirsten Dunst (Vivian Mitchell)
Länge
127 Minuten
Kinostart
02.02.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Drama

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Hauptdarstellerin Taraji P. Henson, ein kommentiertes Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (10 Min.) sowie ein gewinnbringendes fünfteiliges "Making of" (42 Min.). Die Edition ist mit dem Silberling 2017 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Fox (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., dts dt.)
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Hommage auf drei afro-amerikanische Mathematikerinnen

Diskussion
In „Hidden Figures“ geht es um Menschen, die aus dem Schatten der gesellschaftlichen Zwänge heraustreten und so sanft wie beharrlich Anerkennung für sich und ihre Leistung einfordern. Und weil sie als schwarze Frauen durch Rasse und Geschlecht in den 1960er-Jahren in den USA gleich zweifach benachteiligt sind, könnte dem Film des Regisseur Theodore Melfi eine besondere Brisanz innewohnen, zumal er auf einer wahren Begebenheit beruht. Doch man sollte sich keine Illusionen machen. Dies ist Hollywoods Version von dem, was damals passiert sein könnte. Rassenunruhen, Demonstrationen und Polizeigewalt spart der Film zugunsten angenehmer, familienfreundlicher Unterhaltung komplett aus. Im Mittelpunkt stehen Katherine Jo

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