Fist Fight

Komödie | USA 2017 | 91 Minuten

Regie: Richie Keen

Am „Prank Day“, dem letzten Tag vor den Sommerferien, dürfen die Schüler einer High School im US-Bundesstaat Georgia traditionell über die Stränge schlagen, was bizarre Formen annimmt. Dabei geraten zwei Lehrer, ein hünenhafter Choleriker und ein schmächtiger Literaturdozent, aneinander, bis ein öffentlicher Faustkampf ihren Zwist lösen soll. Die in ihren Mittel unentschiedene Satire spart nicht mit drastischen Witzen und Anspielungen, erzählt im Kern aber die bedenkliche Geschichte einer Mannwerdung durch rabiate Körperlichkeit. Mal ein ungelenkes, mal ein schlicht dummes Lehrstück über Strategien zum Erwerb machtbewehrter Autorität, in dem Schule kein Ort der Vermittlung von Bildung mehr, sondern ein Hort des krudesten Sozialdarwinismus ist.

Filmdaten

Originaltitel
FIST FIGHT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Richie Keen
Buch
Van Robichaux · Evan Susser
Kamera
Eric Edwards
Schnitt
Matthew Freund
Darsteller
Charlie Day (Andy Campbell) · Ice Cube (Ron Strickland) · Christina Hendricks (Miss Monet) · Dennis Haysbert (Superintendent Johnson) · Tracy Morgan (Coach Crawford)
Länge
91 Minuten
Kinostart
23.02.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie
Diskussion
Letzter Schultag vor den Sommerferien in der Roosevelt High School, irgendwo im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia. Für die Schüler bedeutet der „Prank Day“ in erster Linie eine Mordsgaudi, denn an diesem Tag darf man über die Stränge schlagen. Was einst als eine harmlose Form von Schulstreichen begann, bewegt sich inzwischen aber auf Hochtechnologie-Niveau mit Gewalt gegen Sachen, Tiere und Lehrkörper. Da galoppiert schon mal ein mit Crystal Meth gefüttertes Pferd durch die Flure des Schulgebäudes und zieht Lehrer hinter sich her, deren Körper mit Farbe gefüllte Sprengfallen auslösen. Die Schulwelt an der Roosevelt High ist generell ziemlich aus den Fugen. Dazu passt nicht nur das Leistungsniveau in Sport, Geschichte und Literatur, sondern auch der durchpornografierte Schulalltag. Und der Umstand, dass die Mehrzahl der angestel

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