Don't Blink - Robert Frank

Dokumentarfilm | Kanada/USA/Frankreich 2015 | 82 Minuten

Regie: Laura Israel

Dokumentarfilm über den Fotografen und Filmemacher Robert Frank (geb. 1924), der als deutsch-schweizerischer Jude 1947 in die USA emigrierte und mit seinen Werken stark die USamerikanische Popkultur beeinflusste. Fotografien, Filmausschnitte und Archivmaterial fügen sich zu einem eigenwillig-subjektiven „Memory Book“, das mit verschmitzten Assoziationen und Andeutungen spielt. Eine leicht melancholische, aber unsentimentale Reminiszenz an die New Yorker Bohème der 1960er- und 1970er-Jahre.

Filmdaten

Originaltitel
DON'T BLINK - ROBERT FRANK
Produktionsland
Kanada/USA/Frankreich
Produktionsjahr
2015
Regie
Laura Israel
Buch
Melinda Shopsin
Kamera
Edward Lachman · Lisa Rinzler
Schnitt
Alex Bingham
Länge
82 Minuten
Kinostart
13.04.2017
Fsk
ab 0
Genre
Dokumentarfilm | Künstlerporträt
Diskussion
„Keep busy“, lautet nicht nur der Titel eines Films von Robert Frank aus dem Jahre 1975, mit dem er (auch) auf den Unfalltod seiner 20-jährigen Tochter Andrea reagierte. Dieses „Keep busy“ hat der Fotograf und Filmemacher als Lebensmotto von den Beatniks übernommen, von Jack Kerouac, Allen Ginsberg, Peter Orlovsky und Neal Cassidy, mit denen er 1959 seinen legendären Film „Pull My Daisy“ drehte. Die, so Robert Frank, hätten keinen Plan und erst recht kein Konzept gehabt, sondern einfach immer weitergemacht, ohne genau zu wissen, warum und wohin. Rollende Steine setzen kein Moos an, würde ein altes Sprichwort zur Kreativität wohl ergänzen. Robert Frank, 1924 als Sohn Deutsch-Schweizer Juden in Zürich geboren, ging 1947 in die USA, um die jüngste europäische Geschichte hinter sich zu lassen. Er erlebte die USA als Möglichkeitsraum einer ganz neuen Form von Freiheit. Ein erster Job bei dem Magazin „Harper’s Bazaar“ erlaubte ihm gl

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