Drama | Argentinien/Brasilien/Frankreich 2016 | 87 Minuten

Regie: Papu Curotto

Zwei Jugendliche in der argentinischen Provinz verbindet eine innige Freundschaft, die ihr Ende findet, als der eine Junge mit seiner Familie nach Brasilien zieht. Zehn Jahre später treffen sie sich in der alten Heimat wieder. Mit ausgiebigen Rückblenden in die Kindheit schildert der Film die Geschichte einer Freundschaft, die mit dem sexuellen Erwachen ihre Unbeschwertheit verliert. Besonnen, fast schon verhalten inszeniert und in überwältigende Bilder einer unberührten Natur eingebettet, erliegt das gut gespielte Drama erst zum Finale den Konventionen einer melancholisch getönten Liebesgeschichte.

Filmdaten

Originaltitel
ESTEROS
Produktionsland
Argentinien/Brasilien/Frankreich
Produktionsjahr
2016
Regie
Papu Curotto
Buch
Andi Nachon
Kamera
Eric Elizondo
Schnitt
Luz Lopez Mañe
Darsteller
Ignacio Rogers (Matías) · Esteban Masturini (Jerónimo) · Joaquín Parada (Matías als Kind) · Blas Finardi Niz (Jerónimo als Kind) · María Merlino (Marilu)
Länge
87 Minuten
Kinostart
06.04.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Drama | Liebesfilm
Diskussion
Unberührte, ursprüngliche Natur, weite Sumpflandschaften, kaum Erwachsene, die störend eingegriffen hätten. Für Matias und Jeronimo waren die Tage in den Esteros del Iberá, dem Sumpfgebiet an der brasilianisch-argentinischen Grenze ein einziges Abenteuer. Zusammen in den modrigen Gewässern rumtollen, gemeinsam duschen, damit das Abendessen der Mutter nicht zu lange warten muss, das erschöpfte Einschlafen auf der viel zu kleinen Liege, ein verstohlener Kuss, weil die Gesichter aneinander liegen. Wenn man noch ein Kind ist und d

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