Musikdokumentation | USA 2016 | 108 Minuten

Regie: Jim Jarmusch

Zwischen 1967 und 1974 schrieb die US-amerikanische Proto-Punkband „The Stooges“ mit ihrem Frontmann Iggy Pop und einem gewollt dilettantischen Sound Musikgeschichte. Der Dokumentarfilm von Jim Jarmusch versammelt Interviews mit Band-Mitgliedern und anderen Zeitzeugen, Archivfotos, Konzertmitschnitte, Grafiken und Animationen, bleibt insgesamt aber beliebig und allzu undistanziert. Der Versuch, seriöse Musikerdokumentationen mit ästhetischen Spielereien und einem flapsigen Tonfall zu unterlaufen, fügt sich zu keiner überzeugenden Form. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
GIMME DANGER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Jim Jarmusch
Buch
Jim Jarmusch
Kamera
Tom Krueger
Schnitt
Affonso Gonçalves · Adam Kurnitz
Länge
108 Minuten
Kinostart
27.04.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Musikdokumentation

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit einer im Film nicht verwendeten Szenen (1:30 Min.).

Verleih DVD
StudioCanal/Arthaus (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl.)
Verleih Blu-ray
StudioCanal/Arthaus (16:9, 1.78:1, dts-HDMA engl.)
DVD kaufen
Diskussion
Jim Jarmusch und Iggy Pop, der mit bürgerlichem Namen James Newell Osterberg heißt, verbindet eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit. Einen ersten Auftritt in Jarmuschs Filmen hatte Pop in „Coffee and Cigarettes III“ (1993, später Teil des gleichnamigen Episodenfilms, (fd 36 636)); kurz danach schillerte er als transvestitischer Pelzhändler in „Dead Man“ (1995, (fd 31 716)). „Gimme Danger“, eine Dokumentation über die ebenso legendäre wie einflussreiche Proto-Punkband „The Stooges“, führt die beiden erneut zusammen; Iggy Pop konnte sich keinen anderen Filmemacher als Jim Jarmusch für diese Aufgabe vorstellen. Der Film gibt sich keine Mühe, seine hemmungslose Fan-Attitüde zu kaschieren. Wenn eingangs eine Texttafel in Punk-Typografie verkün

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