Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik

Dokumentarfilm | Deutschland 2016 | 97 Minuten

Regie: Bertram Verhaag

Die Landwirtschaft ist weltweit in zwei gegensätzliche Lager gespalten: Während ihre industriellen Verfechter unumwunden auf die Gentechnik hoffen, um die Schäden ihrer Wirtschaftsweise zu kompensieren, haben biologisch orientierte Vertreter in den vergangenen 50 Jahren erfolgreich boden- und naturnahe Alternativen entwickelt. Der Dokumentarfilm stellt eindrucksvolle Beispiele eines ökologischen Anbaus in unterschiedlichsten Ländern vor und spürt dem Verhältnis zwischen Wirtschaftsweise und grundsätzlichem Umgang mit der Welt nach.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Bertram Verhaag
Buch
Bertram Verhaag · Eva Linke
Kamera
Waldemar Hauschild · Gerald Fritzen
Schnitt
Hauke von Stietencron · Corinna Lösel · Melania Singer · Verena Schönauer
Länge
97 Minuten
Kinostart
01.06.2017
Fsk
ab 0; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Es ist ein Teufelskreis. In der modernen Landwirtschaft werden immer mehr Gifte verwendet, etwa „Round up“ von Monsanto mit dem Hauptwirkstoff Glyphosat, von dem jährlich Millionen Tonnen auf die Felder kommen. Zurück bleiben öde Agrarwüsten, durch Dünger und Pestizide ausgedörrte Böden und harte, übergroße Unkräuter, die gegen herkömmliche Gifte längst resistent geworden sind. Der Landwirtschaftsberater Tucker Miller weist darauf hin, dass die ungewollten Pflanzen bisweilen sogar gegen Glyphosat resistent sind. Deshalb sollen demnächst auch genmanipulierte Nutzpflanzen resistent gemacht werden, um dann die giftresistenten Unkräuter mit noch stärkeren Chemiekeulen zu vernichten. „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“ ha

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