Dokumentarfilm | Deutschland/USA 2016 | 73 Minuten

Regie: Gudrun Gruber

Dokumentarfilm über ein Teilstück der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko, die Präsident Donald Trump durch eine gigantische Mauer befestigen will. Im südlichen Arizona kommen neben selbsternannten Grenzschützern auch Menschen zu Wort, die sich um die Not von Flüchtlingen kümmern oder in ihrem Alltag unter der angespannten Situation leiden. In grandiosen Totalen fängt der Film eine faszinierende Landschaft ein, stellt die kontroversen Positionen aber weitgehend unkommentiert nebeneinander; dabei verzichtet er sowohl auf kritisches Nachfragen als auch auf eine Konfrontation aus mexikanischer Sicht.

Filmdaten

Originaltitel
BORDERLAND BLUES
Produktionsland
Deutschland/USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Gudrun Gruber
Buch
Gudrun Gruber
Kamera
Bernd Effenberger
Schnitt
Gaby Kull-Neujahr · Gudrun Gruber
Länge
73 Minuten
Kinostart
18.05.2017
Fsk
-
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Die Frage, ob es „Borderland Blues“ ohne den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump überhaupt gäbe, ist letztlich müßig. Mit seiner Ankündigung während des Wahlkampfes im Sommer 2015, die Grenze zwischen den USA und Mexiko mit einer Mauer zu sichern, hat er unweigerlich den Fokus auf eine Region gelenkt, für die sich der Rest der Welt bis dahin eher wenig interessierte. Die Filmemacherin Gudrun Gruber erkundet in ihrer Dokumentation ein Teilstück der insgesamt über 3000 Kilometer langen Grenze im südlichen Arizona und lässt Menschen zu Wort kommen, die mit den Besonderheiten dies

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