Whitney - Can I Be Me

Musikdokumentation | USA/Großbritannien 2017 | 90 Minuten

Regie: Nick Broomfield

Porträt der US-amerikanischen Sängerin Whitney Houston (1963-2012), deren Tod bis heute Fragen aufwirft. Auf der Grundlage bislang unveröffentlichter Konzertausschnitte von ihrer Europa-Tournee 1999 und Interviews mit Weggefährten, Mitarbeitern und Beobachtern aus dem weiteren Umfeld will der aufschlussreiche Dokumentarfilm den Mensch hinter der Kunstfigur sichtbar machen. Die Musikerin, die immer wieder mit ihrem „weißen“ Image und den problematischen Beziehungen zu ihrer Familie zu kämpfen hatte, sei demnach an Fremdbestimmung, Rassismus und Homophobie zerbrochen.

Filmdaten

Originaltitel
WHITNEY: CAN I BE ME
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2017
Regie
Nick Broomfield · Rudi Dolezal
Buch
Nick Broomfield
Kamera
Sam Mitchell
Schnitt
Marc Hoeferlin
Länge
90 Minuten
Kinostart
15.06.2017
Fsk
ab 6; f
Genre
Musikdokumentation
Diskussion
Es beginnt mit dem vorläufigen Ende der Tragödie. Ein Notruf aus dem Beverly Hilton Hotel in Los Angeles geht ein, wo am darauffolgenden Abend die „Grammy Awards“ verliehen werden. Whitney Houston liege leblos in der Badewanne. Ihre Drogenabhängigkeit war bekannt. Sie ist 48 Jahre alt. Wie hatte es so weit kommen können? „Whitney – Can I be Me“ von Nick Broomfield und Rudi Dolezal nimmt diese Frage als dramaturgische Prämisse und rollt mehr oder weniger chronologisch das Leben der afro-amerikanischen Sängerin auf, angefangen bei der Kindheit in Newark, New Jersey. Dort gab es Ende der 1960er-Jahre Rassenunruhen; die Familie verließ Newark zu diesem Zeitpunkt. Whitney war ein Teenager. Die zahlreichen Konzertaufnahmen,

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