4K UHD. | Großbritannien/USA 2017 | 113 Minuten

Regie: Edgar Wright

Um seine Schulden bei einem Gangsterboss abzuarbeiten, lenkt ein junger, leicht autistischer Mann in Atlanta das Fluchtfahrzeug bei Banküberfällen, wobei er Alltag und Job nur zusammenhalten kann, wenn er Musik hört. Als er ein Mädchen kennenlernt, das ihm in seiner Liebe zur Musik ähnelt, will er das Gangstermilieu verlassen. Temporeiche Melange aus Thriller und Rock’n’Roll-Fantasie, die stilsicher mit ausgeklügelten Bildchoreografien und bestechend raffinierten Verfolgungsjagden das analoge Zeitalter feiert. Etwas weniger Kitsch hätte dem Film dabei gut gestanden, dafür entschädigt er durch die inszenatorisch meisterhafte Kunst der Verzögerung. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BABY DRIVER
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Edgar Wright
Buch
Edgar Wright
Kamera
Bill Pope
Musik
Steven Price
Schnitt
Jonathan Amos · Paul Machliss
Darsteller
Ansel Elgort (Baby) · Lily James (Debora) · Kevin Spacey (Doc) · Jon Bernthal (Griff) · Eiza González (Darling)
Länge
113 Minuten
Kinostart
27.07.2017
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
4K UHD. | Action | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, einen Audiokommentar des Regisseurs zusammen mit dem Kameramann sowie ein vierteiliges "Hinter den Kulissen"-Feature (32 Min.). Die Extras der weit umfangreicheren BD enthalten zudem u.a. ein Feature mit elf im Film nicht verwendeten Szenen (21 Min.), das um zwei Teile erweitere "Hinter den Kulissen"-Feature (45 Min.), ein dreiteiliges Feature über "Proben & Vorproduktion" (17 Min.) sowie eine detaillierte "Storyboard-Galerie" mit über 800 Zeichnungen. Ein ebenfalls erhältliches 4-Disk-BD-Steelbook enthält zudem den Soundtrack zum Film auf Doppel-CD. Die BD-Editionen sind mit dem Silberling 2017 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
BD: Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.) UHD: Sony (16:9, 2.35:1, Dolby_Atmos engl./dt.)
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Diskussion
Es passiert nicht oft, dass man sich den Anfang eines Films lauter wünscht. Bei „Baby Driver“ aber ist dies der Fall. Erst rollt von links ein Auto ins Bild und hält, so nahe, dass man nur den Kotflügel sieht, so rot, dass man daran lecken möchte. Im Auto sitzt der titelgebende Fahrer, Sonnenbrille im adoleszenten Gesicht; drei weitere Sonnenbrillenträger steigen aus. Das sind härtere, dunklere Gestalten. Sie überqueren die Straße und verschwinden in einer Bank, während der Fahrer seinen iPod nach einem Lied durchsucht. Es ist „Bellbottoms“ von der Jon Spencer Blues Explosion, und der Driver explodiert entsprechend mit: Er wippt und schnippt und trommelt auf allem, was das Auto hergibt. Da wäre große Lautstärke schön. Die Musik setzt sich fort, das Zentrum der Action bleibt fern. Man sieht nur durch die Fenster der Bank, was dr

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