4K UHD. | USA 2017 | 87 Minuten

Regie: Tony Leondis

Als ein fehlprogrammierter Smiley im Smartphone eines Teenagers aus seiner vorgedachten Rolle fällt, bringt er damit all seine Artgenossen in die Gefahr, gelöscht zu werden. Diese versuchen daraufhin, den Ausreißer selbst auszuschalten, was zu einer Verfolgungsjagd durch unterschiedlichste Apps führt. Eine nahezu ausschließlich innerhalb des Handys angesiedelter CGI-Animationsfilm, dessen Spiel mit Erwartungshaltungen und Identitäten sich schnell in einer hektischen Game-Dramaturgie erschöpft, die sich kaum um die Figuren schert. Seelenlos hetzt der solide animierte Film von Station zu Station und bemüht sich brachial darum, möglichst zeitgeistig zu sein. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
THE EMOJI MOVIE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Tony Leondis
Buch
Tony Leondis · Eric Siegel · Mike White
Musik
Patrick Doyle
Schnitt
William J. Caparella
Länge
87 Minuten
Kinostart
03.08.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
4K UHD. | Animationsfilm | Komödie

Heimkino

BD und DVD enthalten eine Audiodeskription für Sehbehinderte, allerdings nur in englischer Sprache. Die Extras umfassen u.a. einen hörenswerten Audiokommentar des Regisseurs zusammen mit Head of Story Mark Sperber, Production Designer Carlos Zaragoza und Head of Layout James Williams sowie diverse, wenig ergiebige Kurzfeaturettes über dramaturgische und inszenatorische Teilaspekte des Films.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
BD: Sony (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.) 4K: Sony (16:9, 2.35:1, Dolby_Atmos engl., dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Eigentlich ist in der Welt der Emojis alles klar geregelt: Entweder du bist ständig fröhlich oder betrübt, weinst immerzu oder läufst mit geröteten Wangen durch die Gegend. Oder aber du bist eine Hand, eine Prinzessin, ein Affe. Oder, nennen wir es einmal unverblümt beim Namen, ein Stück Scheiße. Einen großen Verhaltensspielraum jedenfalls haben die Emojis nicht. Sie sind nur das, was man sieht. Zumindest die meisten. Nun kann man froh sein, dass die Drehbuchautoren nicht jenen braunen Kothaufen, der sich gerne in allerlei Wortspielen über seine Konsistenz ergeht, zum Helden ihres Films gemacht haben. Aber auch dem fröhlichen Smiley kommt diese Rolle nicht zu. Im Mittelpunkt steht ein teilnahmsloser „Meh“-Smiley namens Gene, und de

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