The Promise - Die Erinnerung bleibt

Historienfilm | USA/Spanien 2016 | 133 Minuten

Regie: Terry George

Im Osmanischen Reich des Jahres 1914 verliebt sich ein junger Armenier, der in Konstantinopel Medizin studiert, in eine armenische Künstlerin, die als Gouvernante im Haushalt seines Onkels arbeitet. Obwohl beide anderweitig liiert sind, überwiegen ihre Gefühle füreinander, bis ihre Liebe in die Mühlen der durch die Regierung veranlassten Vertreibung und Ermordung von Armeniern gerät. Historisches Melodram, der das Thema des Genozids an den Armeniern als klassisches Hollywood-Kino gestaltet. Zwar beeinträchtigen sich der Anspruch, Geschichte aufzuarbeiten, und die Gefühlsdramaturgie immer wieder, dennoch berührt der Film durch Themen, die mitunter höchst aktuell sind. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE PROMISE
Produktionsland
USA/Spanien
Produktionsjahr
2016
Regie
Terry George
Buch
Terry George · Robin Swicord
Kamera
Javier Aguirresarobe
Musik
Gabriel Yared
Schnitt
Steven Rosenblum
Darsteller
Oscar Isaac (Michael Boghosian) · Christian Bale (Chris Myers) · Charlotte Le Bon (Ana) · Daniel Giménez Cacho (Pater Andreasian) · Shohreh Aghdashloo (Marta)
Länge
133 Minuten
Kinostart
17.08.2017
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Historienfilm | Melodram

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs sowie ein kommentiertes Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.).

Verleih DVD
Capelight (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Capelight (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Ein goldenes Licht liegt auf den Bildern, ein leichter Sepia-Stich, ein Hauch von Nostalgie. Dies gilt wohl weniger der Epoche – der Film spielt im Osmanischen Reich des Jahres 1914 – als vielmehr dem Genre: Waren das noch Zeiten, als Hollywoods größte Prestige-Objekte bildgewaltige Historien-Melodramen wie „Vom Winde verweht“ (fd 2293) und „Doktor Schiwago“ (fd 14 356) waren! Terry Georges „The Promise“ versucht, an diese Tradition anzuschließen und die Ereignisse mit einer großen, tragischen Liebesgeschichte zu verknüpfen. Verdienstvoll ist daran, dass der Regisseur einen Stoff aufgreift, der fürs US-Kinopublikum weitgehend ein blinder Fleck ist: Es geht um den Völkermord an den Armeniern, der in den USA vor allem von Elia Kazan mit „Die Unbezwingbaren“ (1963, (fd 13 098)) aufgriffen wurde. Im Mittelpunkt steht der angehende armenische Arzt Michael (Oscar Isaac), der sein Heimatdorf verlässt, um in Ko

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren