Der kleine Vampir (2017)

Animation | Deutschland/Großbritannien/Dänemark/Niederlande 2017 | 80 Minuten

Regie: Richard Claus

Animationsfilm nach Motiven der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Angela-Sommer-Bodenburg. Ein heranwachsender Junge an der Schwelle zur Pubertät schließt mit einem gleichaltrigen Vampir Freundschaft, dessen Familie von einem Vampirjäger gefangen genommen wurde. Der einfallslos gestaltete Film nutzt den Vampirkosmos lediglich als Staffage für geschwätzige Dialogszenen und rasante Verfolgungsjagden, die den Fokus auf Action und Spannung legen. Der Charme der Vorlage und das Interesse an den seelischen Problemlagen von Heranwachsenden bleiben auf der Strecke. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Großbritannien/Dänemark/Niederlande
Produktionsjahr
2017
Regie
Richard Claus · Karsten Kiilerich
Buch
Richard Claus · Larry Wilson
Musik
Vidjay Beerepoot
Schnitt
Job ter Burg
Länge
80 Minuten
Kinostart
26.10.2017
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Animation | Kinderfilm

Geschwätziger Animationsfilm nach Motiven der gleichnamigen Kinderbuchreihe

Diskussion
Schon lange vor den „Vampirschwestern“ oder der „Twilight“-Serie gab es den „kleinen Vampir“, der sich mit einem Menschenkind verbündete. Die 1979 begonnene Kinderbuch-Reihe von Angela Sommer-Bodenburg gilt als Grusel (de)light für kleine „Buchstaben-Sauger“, die schon in frühen Jahren dem Vampir-Phänomen verfallen sind. Oder vielleicht auch nur den entzückenden Illustrationen von Amelie Glienke, deren Bleistift-Schraffierungen die Geschichten bis zum letzten Band 2015 begleiteten. Ein Wuschelschopf, darunter die übernächtigt geränderten, auch mal etwas heimtückisch blickenden Augen, ein modriger Umhang über zwei hageren Beinchen – das war Rüdiger von Schlotterstein auf dem Papier. Glienkes Skizzen verliehen dem Teenie-Vampir etwas durchaus Zwiespältiges, das sich an seiner Egozentrik festmachen ließ. Wobei er seinem be

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