Queercore - How to Punk a Revolution

Dokumentarfilm | USA 2017 | 83 Minuten

Regie: Yony Leyser

In den 1980er-Jahren gründeten Künstler wie Bruce LaBruce oder G.B. Jones die als „Queercore“ bezeichnete Bewegung aus Kanada, in der sich die wachsende Unzufriedenheit einer queeren Subkultur artikulierte, die ihr Selbstverständnis und ihre Lebensart in den Mainstream-Medien nicht wiederfand. Der Dokumentarfilm holt zahlreiche Vertreter und Wegbereiter der Szene vor die Kamera und zeichnet die Geschichte einer jugendlichen Selbstermächtigung mit teilweise spektakulärem, bislang unveröffentlichtem Archivmaterial nach. (O.m.d.U.)

Filmdaten

Originaltitel
QUEERCORE: HOW TO PUNK A REVOLUTION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2017
Regie
Yony Leyser
Buch
Yony Leyser
Schnitt
Ilko Davidov · Kathrin Brinkmann
Länge
83 Minuten
Kinostart
07.12.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
„Wir wollten ein Zirkus sein, keine Kirche.“ Am Anfang stand die unschöne Erfahrung, in den 1980er-Jahren aufgrund der eigenen Queerness aus gleich zwei Subkulturen ausgeschlossen zu sein: der bürgerlich gewordenen Schwulenszene und der Macho-Punkszene. Inspiriert von den Schriften der Situationisten und vielleicht auch in Erinnerung an die Geschichte der Sex Pistols imaginierten einige anarchistische Gruppen in Toronto eine Kultur, die beide Facetten ihrer Persönlichkeiten umfassen sollte: Queerness und ein Interesse für Punk-Rock. Bruce LaBruce, G.B. Jones und andere Beteiligten wollten sich diese Kultur aber nicht nur vorstellen, sondern setzten die Impulse in die

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