Tokio Hotel - Hinter die Welt

Musikdokumentation | Deutschland 2017 | 88 Minuten

Regie: Oliver Schwabe

Zum Auftakt der weltweiten „Dream Machine Tour 2017“ der deutschen Pop-Band Tokio Hotel beschreibt der Dokumentarfilm den Wandel, den die Mitglieder seit ihrem kometenhaften Erfolg Mitte der 2000er-Jahre erfahren haben. Dabei nutzt er weitgehend distanzlos Archivmaterial und Interviews, Konzert-, Studio- und Backstage-Mitschnitte, ohne dass sich im Klang- und Lichterrausch der Montage eine eigenständige Perspektive erkennen ließe. Auch für die traumatischen Erfahrungen der Musiker, die das Publikum extrem polarisieren, fehlt dem auf Hochglanz polierten Fan-Film die Sensibilität.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Oliver Schwabe
Buch
Oliver Schwabe
Kamera
Benjamin Wistorf
Schnitt
Christian Becker
Länge
88 Minuten
Kinostart
30.11.2017
Fsk
ab 0
Genre
Musikdokumentation
Diskussion
Es gibt Filme über so genannte Phänomene, die selbst als Phänomen zu betrachten sind. Und das nicht deshalb, weil sie einen Sachverhalt auffächern oder den Geschehnissen eine spezifische, etwa politische Perspektive aufdrücken würden. Sondern weil ihnen jede Perspektive fehlt und weil der Wunsch, den Dingen auf den Grund zu gehen, nie stark genug ist, um die Oberfläche ihres Gegenstandes zu durchdringen. Man muss diese Filme wohl „Fan-Filme“ nennen, weil sie angetrieben werden von denen, die vor der Kamera stehen, vom Hype um diese Menschen und das, was sie tun. Für seinen Film über die Popband Tokio Hotel, der pünktlich zur Welttournee und ihrem neuen Album „Dream Machine“ ins Kino kommt, hat Regisseur Oliver Schwabe sogar beachtliche Unt

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