Actionfilm | USA 2018 | Kino: 124 US-Kinofsg. BD: 140 (=DVD: 135) unrated Fsg. BD: 149 (= DVD: 143) Minuten

Regie: Christian Gudegast

Ein verbissener Polizist will den Einbrecherkönig von Los Angeles und seine Männer hinter Schloss und Riegel bringen. Dazu erpresst er ihren Fluchtfahrer und erzwingt Hinweise, um sie beim nächsten Bankraub auf frischer Tat zu verhaften. Beide Seiten wissen jedoch, dass sie beobachtet werden, was das Duell zu einer fintenreichen Angelegenheit macht. Das Regiedebüt weiß aus dem Stoff keine Spannung zu erzielen; die Erzählstränge berühren sich kaum, die Gewalt bleibt ein Abstraktum und auch die Darsteller spielen ihre Rollen eher lustlos herunter. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DEN OF THIEVES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Christian Gudegast
Buch
Christian Gudegast · Paul Scheuring
Kamera
Terry Stacey
Musik
Cliff Martinez
Schnitt
Joel Cox
Darsteller
Gerard Butler (Nick Flanagan) · Curtis "50 Cent" Jackson (Levi Enson) · Pablo Schreiber (Ray Merrimen) · O'Shea Jackson jr. (Donnie) · Evan Jones (Bosco)
Länge
Kino: 124 US-Kinofsg. BD: 140 (=DVD: 135) unrated Fsg. BD: 149 (= DVD: 143) Minuten
Kinostart
01.02.2018
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Actionfilm | Gangsterfilm | Thriller

Heimkino

Der Film ist nur für die deutsche Kinoauswertung bearbeitet und um gut 17 Minuten gekürzt worden. Die Heimkinoveröffentlichungen zeigen die vom Regisseur intendierte, international im Kino gelaufenen Fassung. Zudem enthält die Special Edition des Films (DVD oder BD) den "unrated cut", der noch einmal acht Miuten länger ist als die US-Kinofassung. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den Schnitten sämtlichst um Handlungs- und nicht Gewaltschnitte handelt. Die Extras enthalten u.a. Audiokommentar mit Regisseur Christian Gudegast und Produzent Tucker Tooley sowie ein alternatives Filmende (5 Min.).

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Sanft gleitet die Kamera über Los Angeles, die „Hauptstadt der Banküberfälle“, wie eine Texteinblendung erklärt. Plötzlich stürzt sie sich hinab, einem Greifvogel gleich, und folgt einem Geldtransporter durch die regennassen Straßen. Bald folgt ein Überfall, eine Situation, die man nicht aus der Vogelperspektive erleben kann, die den Blick unweigerlich auf den Asphalt zwingt. Diese fließende, entfesselte Bewegung ist das letzte Aufbäumen des Thrillers „Criminal Squad“ von Christian Gudegast, ein allerletztes Lebenszeichen eines toten Films. Unglücklicherweise handelt es sich hierbei um die erste Szene, der knapp 140 Minuten Filmminuten folgen. Für die dünne Handlung wurden lediglich neue Namen in den bekannten Lückentext des Genres eingesetzt. De

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren