Thriller | Deutschland 2016 | 94 Minuten

Regie: Tini Tüllmann

Ein Kunstmaler aus der bayerischen Provinz gerät in immer größere Schwierigkeiten, als ihm sein bisheriges Leben zwischen den Händen zerrinnt und er sich überdies mit einem Doppelgänger konfrontiert sieht. Das kunstvoll gewebte Verwirrspiel hält lange in der Schwebe, ob es sich um eine pathologische Studie, einen Psycho- oder Mystery-Thriller oder um ein garstiges Familien- und Rachedrama handelt. Die kühne Inszenierung legt viele Fährten und entfaltet eine beträchtliche Spannung, vermag auf Dauer aber die losen Fäden der Geschichte nicht zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Tini Tüllmann
Buch
Tini Tüllmann
Kamera
Markus Selikovsky
Schnitt
Benjamin Kaubisch · Olivia Retzer · Anne Glossmann · Tini Tüllmann
Darsteller
Felix Schäfer (Freddy / Eddy) · Jessica Schwarz (Paula) · Anna Unterberger (Sandra) · Burghart Klaußner (Dr. Weiss) · Katharina Schüttler (Carlotta)
Länge
94 Minuten
Kinostart
01.02.2018
Fsk
ab 16; f
Genre
Thriller
Diskussion
Freddy, gerade noch ein höchst erfolgreicher Kunstmaler mit viel Geld auf dem Konto, hat ein paar Probleme. Nicht nur, dass sich seine Frau Sandra in einen windigen „New Age“-Guru verliebt hat; er, Freddy, soll das Paar in flagranti überrascht haben und dabei ungewöhnlich gewalttätig geworden sein. Jetzt hat er nicht nur ein Verfahren wegen schwerer Körperverletzung am Hals, sondern ihm droht auch noch der Entzug des Sorgerechts für seinen 8-jährigen Sohn, sofern er sich nicht in Therapie begibt. Ein anderes Problem besteht darin, dass Freddy sich nicht daran erinnern kann, seine Frau geschlagen zu haben. Er kann sich auch nicht erinnern, eine enorme Summe von seinem Bankkonto abgehoben zu haben. Freddy wittert ein Komplott, zumal er schmerzhaft erlebt, dass sein Verhalten von seinem Umfeld negativ sanktioniert wird. Seine Galeristin, herrlich

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