Das Orchester

Drama | Brasilien 2015 | 99 Minuten

Regie: Sérgio Machado

Ein brasilianischer Violinist lässt sich aus finanziellen Nöten darauf ein, als Musiklehrer in einer Schule in einem Armenviertel ein Jugendorchester fit für ein wichtiges Vorspiel zu machen. Das entpuppt sich als heikle Aufgabe, vor allem wegen der von Armut und Kriminalität gezeichneten Verhältnisse, gegen die sich die Schüler behaupten müssen. Der mutige Film folgt formal vertrauten Mustern, wobei es ihm aber nicht nur um den Lernprozess der Schüler, sondern auch um den des Lehrers geht. Ohne die geschilderten Lebensbedingungen zu beschönigen, feiert er die Musik als Hoffnungsträger auf ein anderes Leben und neue Perspektiven. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TUDO QUE APRENDEMOS JUNTOS | THE VIOLIN TEACHER
Produktionsland
Brasilien
Produktionsjahr
2015
Regie
Sérgio Machado
Buch
Sérgio Machado · Maria Adelaide Amaral · Marcelo Gomes · Marta Nehring
Kamera
Marcelo Durst
Musik
Silvio Baccarelli · Felipe de Souza · Alexandre Guerra · Edilson Venturelli
Schnitt
Márcio Hashimoto Soares
Darsteller
Lázaro Ramos (Laerte dos Santos) · Kaique de Jesus (Samuel Alves da Silva) · Elzio Vieira (VR) · Sandra Corveloni (Alzira) · Criolo (Clayton)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Musikfilm

Heimkino

Verleih DVD
Universum (16:9, 2.35:1, DD5.1 port./dt.)
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Diskussion
Auf dem DVD-Cover sieht man ihn breit lächeln, den Violinisten Laerte, der in Sérgio Machados Drama als Lehrer und Dirigent ein Jugendorchester in den Favelas von São Paulo auf Vordermann bringen soll. Im Film lernt man Laerte großteils weniger entspannt und fröhlich kennen: Das Leben mit und für die Musik ist, so erzählt es der Film, kein auf Rosen gebettetes. Laerte, furios verkörpert von Lázaro Ramos, scheint von Anfang an förmlich zu vibrieren vor innerem Druck, vor Frustration. Gleich zu Beginn sieht man, wie ihm die eigene Angespanntheit ein Bein stellt: Er vermasselt sein Vorspiel bei der Bewerbung um einen Platz in einem renommierten Orchester, weil er vor lauter Nervosität noch nicht einmal zu spielen beginnen kann. Den Ärger darüber lässt er bei einer Probe mit seinem Quartett an einer Ko

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