Königin von Niendorf

Jugendfilm | Deutschland 2017 | 67 Minuten

Regie: Joya Thome

Ein zehnjähriges Mädchen verbringt die Sommerferien in Brandenburg ohne seine Freundinnen. Neben Streifzügen mit dem Fahrrad versucht sie einem befreundeten Außenseiter zu helfen und sucht Anschluss an eine Gruppe von Jungs. Doch um in deren Bande aufgenommen zu werden, muss sie mehrere Mutproben bestehen. Der via Crowdfunding finanzierte Debütfilm erzählt mit vielen stimmigen Detailbeobachtungen und einem fast altmodischen Gespür für eine zeitenthobene Spanne von den alltäglichen Abenteuern Heranwachsender. Besonders fasziniert dabei das Spiel der jungen Hauptdarstellerin, die ihrer Figur unerwartet melancholische Anmutungen verleiht. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Joya Thome
Buch
Joya Thome · Philipp Wunderlich
Kamera
Lydia Richter
Musik
Conrad Oleak
Schnitt
Carola Sultan Bauermeister · Joya Thome
Darsteller
Lisa Moell (Lea) · Denny Sonnenschein (Nico) · Salim Fazzani (Robert) · Ivo T. Michligk (Paul) · Moritz Riek (Moritz)
Länge
67 Minuten
Kinostart
15.02.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Jugendfilm
Diskussion

Das provinzielle Abseits als sicherer Ort, wo Kindheit sich vielleicht noch so anfühlt oder zumindest nostalgisch so entwerfen lässt, wie sie Ältere aus Kinder- und Jugendbuchklassikern erinnern mögen: mit Abenteuern und Sensationen jenseits digitaler Verlockungen und der Erwachsenenwelt. Mit endlosen Tagen, sommerlichen Schwimmbadbesuchen, den Händeln mit konkurrierenden Cliquen, ausgedehnten Fahrradtouren, Baumhütten, Flößen, mächtigen Sommergewittern und Mutproben.

Im brandenburgischen Niendorf brechen die Sommerferien an, doch die Vorfreude der zehnjährigen Lea hält sich spürbar in Grenzen. Ihre Freundinnen sind in letzter Zeit etwas „komisch“ geworden, interessieren sich plötzlich für Jungs oder fürs Schminken und nicht mehr fürs Sommercamp. Damit liegt ein langer Sommer vor Lea, die sich die

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