Drama | Deutschland 2018 | 113 Minuten

Regie: Ben Brummer

Ein desillusionierter Barkeeper muss nicht nur eine gescheiterte Beziehung, sondern überdies auch den Verlust seines geliebten 1981er-SEC-Mercedes verkraften, findet aber verwandte Probleme und Verständnis bei seinen Stammgästen und erlebt zudem eine aufkeimende Beziehung. Der episodische Film interessiert sich allerdings weniger für eine stringente Story, sondern mehr für die Menschen, die den Mikrokosmos Bar bevölkern. Der Retro-Style der Hipster-Szene wird in Neo-Noir-Bildern gut eingefangen, allerdings neigen die Hauptdarsteller zum Overacting. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Ben Brummer
Buch
Ben Brummer · Adrian Mikkat
Kamera
Jakob Wiessner
Musik
Dr. Will
Schnitt
Ben Brummer
Darsteller
Tilman Strauß (Magnus) · Julia Dietze (Vivian) · Johann Jürgens (Dimi) · Christian Tramitz (Manfred) · Jonathan Berlin (Patrick)
Länge
113 Minuten
Kinostart
25.10.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Komödie
Diskussion
Knapp zehn Jahre ist es her, dass in „Hangover“ vier dicke Freunde in einer rauschenden Nacht Abschied vom Junggesellendasein feierten. Der skurrile Blockbuster zog zwei nicht minder erfolgreiche Comedy-Fortsetzungen nach sich. Wer allerdings glaubt, dass sich hinter dem Titel „Feierabendbier“ eine Art deutsche Antwort auf das US-amerikanische Orgien-Triple verberge, geht in die Irre. Das Langspielfilmdebüt von Ben Brummer ist vielmehr die detailgenaue Betrachtung des Hipster-(Nacht)-Lebens in einer nicht näher definierten, aber unschwer als München identifizierbaren Großstadt. Im Zentrum stehen der lässige Barkeeper Magnus und dessen Kneipe, die dem Film den Namen gibt. Magnus befindet sich in einer Identitätskrise; seine Beziehung, aus der ein Sohn hervorgegangen ist, ist gerade in die Brüche gegangen. Als ihm obendrein auch noch sein geliebter 1981er-Mercedes SEC abhanden kommt, scheint sein tristes Dasein endgültig aus den Fugen zu geraten.
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