Zeit für Utopien

Dokumentarfilm | Österreich 2018 | 98 Minuten

Regie: Kurt Langbein

Der Dokumentarfilm begleitet Initiativen und Projekte auf der ganzen Welt, die nach Alternativen suchen, um Ressourcen nicht länger auszuplündern, sondern im Einklang mit der Natur nachhaltig zu wirtschaften. Von einer bayerischen Käserei über ein Zürcher Wohnprojekt, von koreanischen Sardellenfischern über Minenarbeiter im Kongo spannt der Film einen inspirierenden Bogen realer ökonomischer Beispiele, auch wenn der messianische Eifer mancher Aktivisten bisweilen abschreckend wirkt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
ZEIT FÜR UTOPIEN
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Kurt Langbein
Buch
Kurt Langbein · Anna Katharina Wohlgenannt
Kamera
Christian Roth
Musik
Otto Lechner · Toni Burger
Schnitt
Alexandra Wedenig
Länge
98 Minuten
Kinostart
19.04.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Der Begriff Mobilität ruft schöne Gedanken hervor. Gesellschaftlich steht der Ausdruck häufig dafür, sich aus benachteiligten Verhältnissen nach oben zu arbeiten. Vor allem aber verheißt Mobilität räumliche Freiheit: Reisen können, wohin man will. Mit dem Auto nach Italien brausen. Abstand gewinnen vom Alltag. Ökologisch ist dieser Beweglichkeitswahn allerdings verheerend. Deshalb fordert der österreichische Journalist Kurt Langbein eine neue Art der Sesshaftigkeit. Langbeins Dokumentarfilm heißt „Zeit für Utopien“. Er begleitet darin Initiativen und Projekte auf der ganzen Welt, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber ein vager Wunsch verbindet: der von einer Wirtschaft, welche die Ressourcen der Erde nicht länger ausplündert, sondern im Einklang mit Mensch und Natur auf die berüchtigte Nachhaltigkeit setzt. Was beispielsweise auch bedeutet, de

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