Bullet Head

Thriller | USA/Bulgarien 2017 | 90 Minuten

Regie: Paul Solet

Drei Bankräuber verstecken sich nach einem Einbruch mit ihrer Beute in einem alten Lagerhaus. Was sie nicht ahnen: in dem verlassenen Gebäude werden illegale Hundekämpfe veranstaltet, und nach dem letzten Kampf ist eines der Tiere dort zurückgeblieben und auf Menschen gar nicht gut zu sprechen. Ein Thriller, der gängige Tierhorror-Schemata unterläuft, indem er den Hund gleichwertig wie die menschlichen Figuren behandelt, teilweise seine Perspektive einnimmt und seine Vorgeschichte erzählt. Gleichzeitig nimmt sich der Film innerhalb des spannungsvollen, mit Rückblenden durchsetzten Survival-Plots auch Zeit, die drei Bankräuber so zu konturieren, dass man Anteil an ihnen nimmt. Das Ergebnis ist ein Thriller mit melodramatisch-tragischer Grundierung und elegischem Blick auf die Gewaltstrukturen, in denen seine Figuren festsitzen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BULLET HEAD
Produktionsland
USA/Bulgarien
Produktionsjahr
2017
Regie
Paul Solet
Buch
Paul Solet
Kamera
Zoran Popovic
Musik
Austin Wintory
Schnitt
Josh Ethier
Darsteller
Adrien Brody (Stacy) · John Malkovich (Walker) · Rory Culkin (Gage) · Antonio Banderas (Blue) · Alexandra Dinu (Grace)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Wenn man die Inhaltsangabe von „Bullett Head“ von Paul Solet liest, rechnet man mit Tierhorror auf den Spuren von „Cujo“ (fd 24 159): Drei Bankräuber geraten in einem verlassenen Lagerhaus, in das sie sich mit ihrer Beute vor der Polizei geflüchtet haben, an einen aggressiven Kampfhund. Der Film unterläuft allerdings von Anfang an diese Erwartungen. Der muskelbepackte Hund wird nicht zum gruseligen Monster aufgebaut, sondern erscheint als Figur, die genauso wie die menschlichen Protagonisten behandelt wird. Er ist nicht einfach eine Schreckgestalt, die den Männern in den Gängen und Sälen des Lagerhauses auflauert, sondern das Tier

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