Das Dorf der Vergesslichen

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 94 Minuten

Regie: Madeleine Dallmeyer

In einem thailändischen Dorf werden Demenzpatienten aus Deutschland und der Schweiz von einheimischen Pflegerinnen in familienähnlichen Wohnsituationen individuell betreut. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen porträtiert der Film die von dem Schweizer Martin Woodtli ins Leben gerufene Einrichtung. Für die soziokulturellen oder ökonomischen Bedingungen der in Billiglohnländer outgesourcten Betreuung fehlt der Inszenierung jedoch der Sensus. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Madeleine Dallmeyer
Buch
Madeleine Dallmeyer
Kamera
Anne Bolick
Musik
Niklas Falcke · Karin Pallier
Schnitt
Robert Wellié
Länge
94 Minuten
Kinostart
20.09.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Doku über reiche demenzkranke Europäer, die in einem thailändischen Dorf vorbildlich betreut werden.

Diskussion

„The Most Outstanding Alzheimer Care Village in the World“ ist auf einem Werbebanner zu lesen. Gut sichtbar hängt es an einem barrierefreien Pavillon, während auf der nahe gelegenen Terrasse einige Patienten beisammensitzen, nicht wissend, dass sie sich in einer Einrichtung für Demenzkranke befinden, die mitten in einem thailändischen Dorf liegt. Kurt, ein Mann mit fixierendem Blick, erzählt, dass er 1960 die Olympischen Spiele in Rom besucht habe. 30 Jahre alt sei er, vielleicht aber auch 31 oder 29. Die täglichen Turnübungen tut der an einen Rollstuhl gebundene Mann als „Kindergarten“ ab. Er möchte gefordert werden: „Aber die wollen mich noch hierbehalten. Wieso, weiß ich nicht“.

Kurt ist einer von etwa 14 Demenz-Patienten, die dauerha

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