Drama | USA 2018 | 102 Minuten

Regie: Aneesh Chaganty

Ein US-amerikanischer Witwer versucht vergeblich, seine Tochter telefonisch zu erreichen. Er erstattet eine Vermisstenanzeige und unterstützt die Arbeit der Polizei, indem er den Laptop seiner Tochter durchsucht, ihre Emails liest und Telefonlisten durchforstet. Unterhaltsamer Desktop-Thriller, bei dem man die ganze Zeit auf einen Computer-Bildschirm blickt. Wie in einem Detektivfilm baut sich Handlung aus kleinen und großen Entdeckungen auf, deren Wichtigkeit nicht immer sogleich kenntlich ist. Allerdings führt der puzzleartige Film den Zuschauer auch bewusst auf falsche Fährten, die Zweifel an der Zuverlässigkeit von Internet-Recherchen unterstreichen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SEARCHING
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Aneesh Chaganty
Buch
Aneesh Chaganty · Sev Ohanian
Kamera
Juan Sebastian Baron · Nicholas D. Johnson · Will Merrick
Musik
Torin Borrowdale
Schnitt
Will Merrick · Nicholas D. Johnson
Darsteller
John Cho (David Kim) · Sara Sohn (Pamela Nam Kim) · Michelle La (Margot) · Alex Jayne Go (5-jährige Margot) · Megan Liu (7-jährige Margot)
Länge
102 Minuten
Kinostart
20.09.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Mystery-Film | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Nicht unbemerkt, aber doch sehr leise hat sich in der jüngsten Zeit ein neues Genre in den Kinoalltag gemogelt: der Desktop-Film. Als Zuschauer blickt man die ganze Zeit über auf den Bildschirm eines Computers. Die Bilder, die man zu sehen bekommt, stammen aus dem PC und entsprechen seinen Möglichkeiten. Auf der Festplatte sind Fotos, Texte und kurze Filmclips enthalten, das Internet eröffnet Zugang zu Facebook, Google oder Yahoo, zu Twitter, Tumblr oder YouTube. Bei Skype sind die Telefonierenden zudem auf dem Bildschirm zu sehen, was die Illusion eines Gesprächs von Angesicht zu Angesicht erweckt. Die filmische Bewegung entsteht, indem der Nutzer zwischen den einzelnen Fenstern schnell

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