Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen

4K UHD. | USA 2018 | 134 Minuten

Regie: David Yates

Zweiter Teil einer Fantasy-Reihe der Autorin Joanne K. Rowling, die die Vorgeschichte des „Harry Potter“-Zyklus beleuchtet. Der sinistre Zauberer Grindelwald flieht aus der Haft der Zaubereiministerien und schart Anhänger um sich, mit denen er gegen den Widerstand des Zauberer-Establishments die Herrschaft der Zauberer über nicht-magische Menschen anstrebt. Er plant, einen jungen Mann mit einer dunklen Macht für sich zu gewinnen, um über ihn seine Ziele durchsetzen zu können. Der weise Zauberer Albus Dumbledore schickt deshalb seinen Vertrauten Newt Scamander los, um in Paris Grindelwald zuvorzukommen. Ein mit originellen Geschöpfen und eindrucksvollen Figuren aufwartendes magisches Spektakel. Allerdings bekommt es die Fülle seiner Handlungsstränge und Charaktere dramaturgisch nicht in den Griff und verzettelt sich in seiner Ideenvielfalt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
FANTASTIC BEASTS: THE CRIMES OF GRINDELWALD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
David Yates
Buch
J.K. Rowling
Kamera
Philippe Rousselot
Musik
James Newton Howard
Schnitt
Mark Day
Darsteller
Eddie Redmayne (Newt Scamander) · Katherine Waterston (Tina Goldstein) · Dan Fogler (Jacob Kowalski) · Jude Law (Albus Dumbledore) · Johnny Depp (Gellert Grindelwald)
Länge
134 Minuten
Kinostart
15.11.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
4K UHD. | Abenteuer | Familienfilm | Fantasy
Diskussion

Ein Gesandter Dumbledores soll einen jungen Zauberer davor bewahren, mit dem populistischen Magier Grindelwald gemeinsame Sache zu machen, der eine Art Diktatur errichten will. Zweiter Teil der "Phantastische Tierwesen"-Saga.

Die Zukunft zu prophezeien, ist ein heikles Geschäft, wie Fans der „Harry Potter“-Reihe wissen. Der Zauberer Grindelwald scheint es aber perfekt gemeistert zu haben. In einer Szene im zweiten Teil der „Phantastische Tierwesen“-Saga beschwört er eine Vision des Zweiten Weltkriegs herauf: Zerbombte Städte und der schreckliche Rauchpilz der ersten Atombombe erheben sich vor den Augen der schaudernden Zuschauer. Man schreibt das Jahr 1927; was da zu sehen ist, wird laut Grindelwald passieren, wenn die Welt der Zauberer nicht auf ihn hört und so weitermacht wie bisher. Sprich: Wenn sich die Zauberer weiter vor den sogenannten Muggeln verbergen und die Sphären des Magischen und Nicht-Magischen streng getrennt halten – anstatt endlich den Platz einzunehmen, der ihnen von Natur aus zustehe: als Herrscher, die die Geschicke der Menschheit lenken. Natürlich nur für „the greater good“, zum allgemeinen Wohl.

„Harry Potter“-Leser kennen dieses Motto schon aus Band Sieben des Zauberer-Epos, wo die Vorgeschichte von Harrys Lehrer Dumbledore und dessen einstigem Freund Grindelwald berichtet wird. Entsprechend ist klar, dass Grindelwalds angebliches „Wohl aller“ im Klartext ein

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