Von Bienen und Blumen

Dokumentarfilm | Deutschland 2018 | 96 Minuten

Regie: Lola Randl

Die Filmemacherin Lola Randl und ihr Mann haben eine alte Schlossgärtnerei in der Uckermark gekauft. Mit anderen Städtern initiieren sie dort ein Anbau- und Gemeinschaftsprojekt. Der halbdokumentarische Film erzählt auf ironische Weise von den Schwierigkeiten der „Projektmenschen“ mit dem Anbau und der Tierzucht, von ihrer Vorliebe für alte Techniken und aussterbende Berufe, vom Austausch mit der Landbevölkerung und von Randls „Projekt“ einer Dreierbeziehung. Trotz unterhaltsamer Momente wirkt die Ironie auf Dauer angestrengt; über die Strukturen und Hintergründe des Projekts erfährt man nur wenig. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Lola Randl
Buch
Lola Randl
Kamera
Lola Randl
Musik
Maciej Sledziecki
Schnitt
Sabine Smit
Länge
96 Minuten
Kinostart
09.05.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Halbdokumentarischer Film über die Erlebnisse der Filmemacherin Lola Randl, ihres Mannes und anderer Städter bei einem Anbau- und Gemeinschaftsprojekt auf dem Land. Trotz unterhaltsamer Momente wirkt die Ironie auf Dauer angestrengt.

„Sollen wir das wirklich so machen?“, fragt die Filmemacherin Lola Randl mit Blick auf die leicht altertümliche Buchillustration „Das Fünf-Morgen-Land-Anwesen“ im Kapitel „Wege zur Selbstversorgung“. Die Frage ist berechtigt, denn weder Randl, Hauptfigur von „Von Bienen und Blumen“, noch ihr Mann wissen, wie viel ein Morgen überhaupt ist. Wenig später stehen die beiden mit anderen, überwiegend unbedarften Städtern auf dem brachliegenden Gelände einer alten Schlossgärtnerei in der Uckermark herum. Eine Imkerin stellt sich sechs Bienenvölker nebeneinander vor, zwei aus der Stadt, vier vom Land, eine Frau buddelt in der Erde und meint: „Geht doch“, währen

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