Drama | Kenia/Deutschland 2018 | 74 Minuten

Regie: Likarion Wainaina

Eine neunjährige Kenianerin träumt davon, als Superheldin in einem Film mitzuspielen, obwohl sie todkrank ist. Die Mutter holt sie zum Sterben aus dem Krankenhaus nach Hause, doch ihre ältere Schwester und die Dorfgemeinschaft helfen dem Mädchen, seinen letzten Wunsch zu verwirklichen. Das eindringlich gespielte Drama verknüpft spielerisch eine Reihe von Themen im Umgang mit Schwerkranken zwischen Anteilnahme, Verschweigen, Trost und der Kraft der Fantasie. Die Fröhlichkeit der Hauptfigur, ihre Kreativität und Frische prägen den Film im Film, der eine eigenwillige kindliche Handschrift verrät, verstellen bisweilen aber den Blick auf die Schwere der Krankheit. - Sehenswert ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
SUPA MODO
Produktionsland
Kenia/Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Likarion Wainaina
Buch
Wanjeri Gakuru · Silas Miami · Kamau Wa Ndung'u · Mugambi Nthiga
Kamera
Enos Olik · Volker Tittel
Musik
Sean Peevers
Schnitt
Charity Kuria · Christian Krämer
Darsteller
Stycie Waweru (Jo) · Marrianne Nungo (Kathryn) · Nyawara Ndambia (Mwix) · Johnson Gitau Chege (Mike) · Humphrey Maina (Pato)
Länge
74 Minuten
Kinostart
18.04.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 12.
Genre
Drama | Kinderfilm

Eine neunjährige Kenianerin, die nur noch wenige Wochen zu leben hat, träumt davon, eine Superheldin in einem Film zu sein. Ihre Schwester und die Dorfgemeinschaft erfüllen ihr diesen letzten Wunsch.

Diskussion

Eine neunjährige Kenianerin, die nur noch wenige Wochen zu leben hat, träumt davon, eine Superheldin in einem Film zu sein. Ihre Schwester und die Dorfgemeinschaft erfüllen ihr diesen letzten Wunsch.

Superhelden sind unsterblich. Deshalb möchte die krebskranke Jo in den beiden Monaten, die ihr noch verbleiben, liebend gern einen Superheldenfilm drehen. Auf diese Weise will sich das neunjährige Mädchen von den Fesseln der Endlichkeit befreien und in gewisser Weise selbst unsterblich werden. Aber Mutter und Schwester holen sie in die Realität zurück und verfrachten sie aus dem Krankenhaus nach Hause.

Die überfürsorgliche Mutter will Jo beim Sterben begleiten, indem sie ihr die Wahrheit verheimlicht, sie zu Hause einsperrt und in einen Kokon aus Decken und Wärmeflaschen hüllt. Ihre Schwester macht Jo glauben, da

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