Wenn Fliegen träumen

Drama | Deutschland 2017 | 83 Minuten

Regie: Katharina Wackernagel

Zwei Halbschwestern aus Berlin, die sich bislang nie begegnet sind, erben nach dem Tod ihres Vaters ein rotes Feuerwehrauto und ein Haus in Norwegen. Zusammen begeben sie sich mit viel Wodka und Tabletten auf eine melancholische Reise in den Norden, bei der sie einen Vagabunden kennenlernen, aber auch mit seltsamen Menschen aus ihrer Heimat konfrontiert werden. Eine schwarzhumorige Groteske über Einsamkeit, Lebensfreude und den Tod, in der die Vergangenheit mit der Vielfalt des Lebens streitet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Katharina Wackernagel
Buch
Jonas Grosch
Kamera
Fabian Spuck
Musik
Jochen Wenz
Schnitt
Diana Matous
Darsteller
Thelma Buabeng (Naja) · Nina Weniger (Hannah) · Tina Amon Amonsen (Marie) · Robert Beyer (Bestatter) · Niels Bormann (Lutz)
Länge
83 Minuten
Kinostart
27.06.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Komödie | Road Movie
Diskussion

Schwarzhumorige Groteske, in der zwei Halbschwestern zusammen nach Norwegen reisen, um das von ihrem Vater geerbte Haus in Augenschein zu nehmen.

Der Anfang ist ein Traum: Die steinernen Einfassungen der Spree in Berlin sind vom Schnee bedeckt. Im Nebel steht der Tod. Er hat einen schwarzen Zylinder auf dem Kopf und wartet auf eine Frau: „Ihr Vater ist verstorben.“

Hannah führt norwegische Touristen durch Berlin, etwa zu den Resten der Berliner Mauer an der Bernauer Straße. Die 50-jährige Frau war ihr Leben lang einsam, aber sie hat gelernt, mit dieser Einsamkeit zu leben. Oft denkt sie daran, ihrem Dasein ein Ende zu setzen. Sie hat nur wenige Menschen, die ihr nahestehen: ihren Freund Christian, zu dem sie sagt: „Ich bin nirgendwo so allein wie mit dir.“ Ihre so berühmte wie extrovertierte Mutter, die nie wirklich zuhört, und natürlich die Ärzte: Doktor Faust und seine Assistenzärztin.

Gemeinsam einsam

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