Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 78 Minuten

Regie: Tom Fröhlich

Dokumentarfilm über eines der ältesten Tattoo-Studios in Jerusalem. Während die beiden russischstämmigen Tätowierer die Nadel zum Surren bringen, erzählen ihre Kunden vom Leben in einer Stadt, die tausend Gesichter hat, obwohl alle vom Schrecken des ewigen Nahostkonflikts gezeichnet sind. Aus der Enge des winzigen Studios heraus entfaltet der Film ein Panoptikum der Stadt, das so selektiv und unvollständig wie lebensnah und authentisch ist. Ein kleiner, starker und melancholischer Film über die Sehnsucht nach einem friedlichen Miteinander. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
INK OF YAM
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Tom Fröhlich
Buch
Tom Fröhlich
Kamera
Christoph Bockisch
Musik
Adrian Portia
Schnitt
Emil Rosenberger
Länge
78 Minuten
Kinostart
09.05.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Momentaufnahmen vom Leben in Jerusalem, eingefangen im ältesten Tätowierstudio der Stadt.

Ein Schwarzbild rahmt „Ink of Yam“. Schwarz wie Tätowiertinte. Schwarz wie die Essenz der Geschichten, die Regisseur Tom Fröhlich in den sieben Kapiteln versammelt. Traurige, hoffnungsvolle, nachdenkliche und manchmal auch sehr persönliche Geschichten. Vor allem über Jerusalem. Dort betreiben die beiden russischstämmigen Tätowierer Poko Haim und Daniel Bulitchev eines der ältesten Tattoo-Studios der Stadt.

Im „Bizzart“ vor den Toren der Altstadt sind alle willkommen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder Geschlecht. Allerding betreten nur diejenigen den Laden, die sich darüber hinwegsetzen, dass die Thora, die Bibel und der Koran allesamt Tätowierungen abzulehnen scheinen. Oder diejenigen

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