Dokumentarfilm | USA 2019 | 97 Minuten

Regie: Todd Douglas Miller

Die erste bemannte Mondlandung am 21. Juli 1969 gehört zu den Meilensteinen der Menschheitsgeschichte. Das reichlich vorhandenen Bild- und Tonmaterial sowie bislang unbekannte 70mm- und Ton-Aufnahmen dienen anlässlich des 50. Jahrestag jetzt als Basis einer filmischen Huldigung an die Mission vom Start der Mondrakete „Apollo 11“ bis zur Rückkehr der Astronauten auf die Erde. Trotz des zeitlichen Abstands entfaltet das technisch aufbereitete Material noch immer eine spektakuläre Wirkung und rückt die Sensation des Unternehmens bildfüllend in den Mittelpunkt. Der Verzicht auf Off-Kommentare lässt die Bilder für sich stehen. Allerdings wirkt das Fehlen jeglicher Einordnung in die zeitgenössischen Kontexte auf Dauer recht eindimensional. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
APOLLO 11
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Todd Douglas Miller
Buch
Todd Douglas Miller
Kamera
Adam Holender
Musik
Matt Morton
Schnitt
Todd Douglas Miller
Länge
97 Minuten
Kinostart
07.07.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Filmische Huldigung an die „Apollo 11“-Mission vom Start der Rakete bis zur Rückkehr der Astronauten, die ausschließlich zeitgenössisches Material verwendet.

Ein gewaltiger Feuerball füllt die Leinwand. Der spritzenförmige Metallkörper zieht so nah an der Kamera vorbei, dass man ihn fast mit der ausgestreckten Hand zu berühren glaubt. Der Start der ersten bemannten Mondrakete ist umwerfend spektakulär, egal, wie oft man die Bilder schon gesehen hat.

Hier geschieht etwas Machtvolles, kaum Begreifbares, was sich durch den unwirklichen Eindruck der ersten Flugsekunden noch verstärkt. Zuerst scheint sich die Rakete nur in extremer Langsamkeit nach oben zu schieben, dann in eine Schräglage zu fallen und mit zunehmender Höhe immer dünner zu werden. Augentäuschungen, die sich als solche offenbaren, wenn andere, viel weiter entfernte Kameras den Aufstieg der Rakete in den Blick nehmen. Die Mission, die den bis dato bedeutendsten Meilenstein der Raumfahrt markiert, befindet sich auf ihrem Weg zum Mond.

Die Bilder lassen den Atem stocken

Es gehört zu den staunenswertesten Erkenntnissen des Dokumentarfilms „Apollo 11“, wie wenig der 50-jähirge Zeitabstand den Bildern vom Start der ersten bemannten Mondrakete an Faszinationskraft genommen hat. Regisseur

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