Thriller | USA 1993 | 106 Minuten

Regie: Michael Apted

Eine Frau, der operativ das Augenlicht zurückgegeben wurde, leidet unter Halluzinationen. Nachdem sie einen Mord beobachtet hat, wird sie vom Täter verfolgt. Ein Exkurs über die Bedeutung des Sehens und die Relativität der Wirklichkeitserfahrung; ästhetisch interessant, doch als Thriller nicht funktional. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BLINK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1993
Regie
Michael Apted
Buch
Dana Stevens
Kamera
Dante Spinotti
Musik
Brad Fiedel
Schnitt
Rick Shaine
Darsteller
Madeleine Stowe (Emma Brody) · Aidan Quinn (Detective John Hallstrom) · James Remar (Thomas Ridgely) · Laurie Metcalf (Candice) · Peter Friedman (Dr. Ryan Pierce)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Thriller

Diskussion
Zum ersten Mal seit 20 Jahren sieht Emma Brody die Welt, aber noch kann sie ihren Augen, die in ihrer Kindheit erblindet waren, nicht trauen. Die Operation ist gelungen, doch noch Monate wird es dauern, bis das Bild auf der Netzhaut mit dem der sichtbaren Welt ganz zur Deckung kommen wird. Oft sind es erinnerte Wahrnehmungen, die sich ihr ins Blickfeld drängen, oder es dauert einen ganzen Tag, bis ein gesehenes Bild von ihr erkannt wird. "Retroaktive Halluzination" heißt dieses (erfundene) Krankheitsbild. Eines Nachts registriert sie schemenhaft einen Fremden im Hausflur, den sie für den Mörder ihrer Nachbarin hält. Sie verständigt die Polizei, doch nur Detective Hallstrom nimmt ihre Ausführungen ernst. Zwar findet man die Leiche der Nachbarin, doch Emma, die von der Bühne eines Konzertes ihrer Folk-Band den Mann im Publikum erspäht haben will, diskreditiert sich selbst als Zeugin - identifiziert sie doch bei einer Gegenüberstellung einen Polizisten als den Täter. Nichts destotrotz hat es der Killer auch auf sie abgesehen; zwei A

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren