Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile

Drama | USA 2019 | 110 Minuten

Regie: Joe Berlinger

Als Chronologie aufgezogenes fiktionales Porträt des US-Serienkillers Ted Bundy (1946-1989), eines der brutalsten Mörder der US-amerikanischen Justizgeschichte. Der Film spielt geschickt mit der vornehmlichen Unbescholtenheit des Täters und inszeniert ihn über weite Strecken als vermeintliches Opfer, dessen Taten visuell nie ins Zentrum der Handlung rücken. Der Fokus liegt vielmehr auf dem Doppelleben als fürsorglicher Verlobter und Stiefvater einer kleinen Tochter. Die brillante Mischung aus Gerichtsthriller und Melodram hält einer Gesellschaft den Spiegel vor, die allzu gerne nach dem puren Schein urteilt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
EXTREMELY WICKED, SHOCKINGLY EVIL AND VILE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Joe Berlinger
Buch
Michael Werwie
Kamera
Brandon Trost
Musik
Marco Beltrami · Dennis Smith
Schnitt
Josh Schaeffer
Darsteller
Zac Efron (Ted Bundy) · Lily Collins (Liz Kendall) · Angela Sarafyan (Joanna) · John Malkovich (Richter Edward D. Cowart) · Haley Joel Osment (Jerry)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Gerichtsfilm | Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Constantin (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Ein hintergründiger Gerichtsfilm um den Prozess gegen Serienmörder Ted Bundy in den 1970er-Jahren, in dem es weniger um die Morde als um die Selbstinszenierung des Täters und deren Wirkung geht.

Diskussion

Alles beginnt als Geschichte einer Verurteilung mit mehr als zweifelhaften Beweisen. Denn vor der Gegenüberstellung war dem Opfer von der Polizei ein Foto des Beklagten zugesteckt worden. Dessen Auto, ein VW-Käfer, passt nicht zur ursprünglichen Beschreibung des Tatfahrzeugs. Und außerdem ist der Angeklagte Ted Bundy anscheinend ein wahrer Mustermann: Student der Juristerei, glücklich liiert mit Liz, ein liebevoller Ersatzvater für deren Tochter Molly. Kann ein so netter Mann mit vorbildlichem Leumund eine Frau belästigt, gefangen, geschlagen und mit dem Tod bedroht haben?

Dennoch muss Ted Bundy am 1. März 1976 wegen schwerer Freiheitsberaubung seine Strafe im Staatsgefängnis von Utah antreten. Dann aber wird Bundy von Utah nach Colorado verlegt, weil dort ein ähnlicher Fall der Klärung harrt. Außerdem gibt es noch den Fall zweier verschwundener Mädchen am Lake Sammamish im King County. Ted Bundy soll auch hier angeklagt werden; je nach Verlauf der Beweisaufnahme könnte die Anklage auf Mord lauten und mit der Todesstrafe geahndet werden.

Eine grausige Realität

Am Tag der Urteilsverkündung, dem 7. Juni 1977, springt Bundy in einem unbeobachteten Moment aus dem ersten Stock des Gerichtsgeb&

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