El Camino: A Breaking Bad Film

Drama | USA 2019 | 123 Minuten

Regie: Vince Gilligan

Filmisches Sequel der Gangsterserie „Breaking Bad“. Im Mittelpunkt steht Jesse Pinkman, der ehemalige Junkie, Meth-Dealer, Kompagnon und schließlich auch kritischer Kontrahent des zum Drogenlord aufgestiegenen Chemielehrers Walter White, um den „Breaking Bad“ kreiste. Nachdem Pinkman den blutigen Serien-Showdown überlebt hat, geht es im Film um seine Flucht und seine Versuche, unterzutauchen und ein neues Leben anzufangen, wozu er vor allem das Geld braucht, um sich eine neue Identität zuzulegen. Eine von der Handlung her nicht unbedingt notwendige, aber durchaus unterhaltsame Fortsetzung, die ähnliche inszenatorische Stärken wie die Serie aufweist und einem der menschlich-sympathischsten Charaktere der Serie eine stimmige neue Bühne bereitet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
EL CAMINO: A BREAKING BAD FILM
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Vince Gilligan
Buch
Vince Gilligan
Kamera
Marshall Adams
Musik
Dave Porter
Schnitt
Skip Macdonald
Darsteller
Aaron Paul (Jesse Pinkman) · Charles Baker (Skinny Pete) · Matt Jones (Badger) · Jesse Plemons (Todd) · Robert Forster (Ed Galbraith)
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Gangsterfilm | Thriller

Diskussion

„To put things right“ ist ein zum Ende hin häufig geäußertes Ziel unselig Verstrickter in komplex erzählten Filmen und Serien, die in ihrem Verlauf etliche Opfer und Kollateralschäden verursacht haben. Diese Absicht, für manche gar eine existenzielle Notwendigkeit, kann dabei fluktuieren zwischen „Vergeltung üben“, „seine Angelegenheiten in Ordnung bringen“, „die Dinge ‚heil‘ machen“, „abschließen können“. Je höher an dieser Stelle der moralische Anspruch, desto größer die Gefahr des Scheiterns, doch es ist hier mehr denn je der Versuch, der zählt. Unbedingt für Jesse Pinkman (Aaron Paul), wie ihn das Publikum in der Serie „Breaking Bad“ (USA 2008-2013) von Anbeginn seiner kriminellen Karriere kennengelernt hat – schließlich verfolgte er diese mitunter nur widerwillig und stand den diabolischen Kapriolen seines Lehrers Walter White (Bryan Cranston) häufig fassungslos gegenüber. Jesse fungierte im Kontext der Serie oftmals als Stellvertreterfigur des Normalzuschauers und Retter der humanen Perspektive, und deshalb bietet der Film „El Camino“ über ihn als Täter und Opfer auch genügend dramatische Reibu

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