Emerald City

Fantasy | USA 2016 | 407 (Staffel 1, 10 Episoden) Minuten

Regie: Tarsem Singh

Eine Serie, die den Kinderbuchklassiker „Der Zauberer von Oz“ als grimmige Fabel um unsichere Identitäten, Macht und Manipulation variiert. Eine junge Krankenschwester verschlägt es durch einen Wirbelsturm von Kansas in die fantastische Welt von Oz, wo sie mitten in eine politisch brisante Situation platzt: Angesichts der drohenden Wiederkunft eines dubiosen ewigen Biests ist der machthabende große Oz voller Sorge, zumal seine Allianz mit den Hexen von Oz, nachdem er die Magie fast ausgerottet hat, höchst angespannt ist. Dank des zwischen archaischem Exotismus und Steampunk changierenden Looks ist die Fantasyserie nicht zuletzt ein Augenschmaus, liefert aber auch interessante Lesarten der populären Figuren. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
EMERALD CITY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2016
Regie
Tarsem Singh
Buch
Matthew Arnold · Josh Friedman
Kamera
Colin Watkinson
Musik
Trevor Morris
Schnitt
Terry Kelley · Chris Barwell · Chi Yoon Chung
Darsteller
Adria Arjona (Dorothy Gale) · Vincent D'Onofrio (Zauberer von Oz) · Ana Ularu (West) · Oliver Jackson-Cohen (Lucas) · Gerran Howell (Jack)
Länge
407 (Staffel 1, 10 Episoden) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Fantasy | Serie

Heimkino

Verleih DVD
Capelight
Verleih Blu-ray
Capelight
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Diskussion

Ob es in ihrer Welt auch Magie gäbe, fragt die Vogelscheuche an einer Stelle Dorothy. Die junge Frau aus Kansas packt daraufhin ihren mp3-Player aus dem Rucksack, setzt ihrem Reisebegleiter, mit dem sie durch die fantastische Welt von Oz in Richtung der Smaragdstadt unterwegs ist, die Kopfhörer-Knöpfe in die Ohren und spielt Bill Withers „Ain’t no sunshine“ ab. Die Vogelscheuche – in der Serie interpretiert als Krieger, der sein Gedächtnis verloren hat – ist verblüfft und bezaubert.

Die magische Aura, die technische Geräte haben können, wenn man nicht durchschaut, wie sie funktionieren, wird in Oz allerdings auch noch zu ganz anderen Zwecken genutzt; das ist schon im Kinderbuch-Klassiker „Der Zauberer von Oz“ von Lyman Frank Baum aus dem Jahr 1900 angelegt, den die Serienadaption der Drehbuchautoren Matthew Arnold und Josh Friedman einmal mehr variiert. Der titelgebende Zauberer entpuppt sich schon im Original als Scharlatan, der sich in Oz mittels technischer „Special Effects“ an die Macht getrickst hat. Es überrascht also niemanden, wenn auch in „Emerald City“ der große und mächtige Oz (Vincent D’Onofrio) nicht der

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