Drama | USA 2018 | 106 Minuten

Regie: Mary Harron

Leslie Van Houten, Patricia Krenwinkel und Susan Atkins, die unter Führung von Charles Manson zu Mörderinnen wurden und wegen ihrer Taten lebenslange Haftstrafen verbüßen, werden von einer Kriminologie-Doktorandin besucht, die den Frauen therapeutisch helfen soll, die Verbrechen aufzuarbeiten. Dabei geht es nicht zuletzt um den fatalen Einfluss von Charles Manson: Auch im Gefängnis wird ihr Denken noch immer von dem Anführer der „Manson Family“ dominiert. In der Rekonstruktion ihrer Opfergeschichten orientiert sich der Film an den bekannten Fakten über die sektenartige Kommune; die Frauenfiguren drohen in den Rückblicken hinter der Dämonie von Manson allerdings zu verschwinden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
CHARLIE SAYS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Mary Harron
Buch
Guinevere Turner
Kamera
Crille Forsberg
Musik
Keegan DeWitt
Schnitt
Andrew Hafitz
Darsteller
Matt Smith (Charles Manson) · Hannah Murray (Leslie "Lulu" Van Houten) · Sosie Bacon (Patricia "Katie" Krenwinkel) · Marianne Rendón (Susan "Sadie" Atkins) · Merritt Wever (Karlene Faith)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Thriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ausführliche Interviews mit Cast & Crew (108 Min.).

Verleih DVD
Koch (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Koch (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Drama über die Geschichte der drei jungen Frauen aus der kalifornischen Manson-Family, die wegen der Tate-LaBianca-Morde zum Tode verurteilt wurden.

Diskussion

Im Schlepptau von Quentin Tarantinos „Once Upon In Hollywood“ erscheint in Deutschland nun mit etwas verspätung auch Mary Harrons Film „Charlie Says“ (2018), der ebenfalls einen Ausflug in den August 1969 unternimmt, zu jenem 9. August, an dem die Morde der Manson-Family stattfanden und an dem einer Anmerkung von Joan Didion zufolge die „Sixties“ endeten. Allerdings verschiebt Harron die Erzählperspektive von den coolen, aber längst abgehalfterten Boys hin zu den ziemlich verwirrten „Girls of Summer“: „Charley’s Angels“ sozusagen.

„Charly Says“ beginnt am Morgen des 11. August 1969 nach der Tat, den LaBianca-Morden, und dockt ziemlich präzise bei Ed Sanders’ einschlägiger Reportage „The Family“ (1971) über Charles Manson und seine Hippie-Landkommune an. Das mörderische Trio duscht und isst am Tatort noch etwas, ehe es die blutverschmierte Kleidung entsorgt und zur Spahn-Ranch zurücktrampt, wo Charles Manson wartet.

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