Once Upon a Time in Hollywood

Buddy-Movie | USA 2019 | 161 Minuten

Regie: Quentin Tarantino

Im Jahr 1969 neigt sich die Karriere eines amerikanischen Western-Darstellers ihrem Ende zu, sodass er sich samt seines langjährigen Stuntmans und besten Freundes für einen Italo-Western verpflichten lässt. Bei ihrer Rückkehr nach Hollywood geraten sie in das Massaker der Manson-Family auf dem benachbarten Besitz der Schauspielerin Sharon Tate. Eine legendenhafte Darstellung der späten 1960er-Jahre in einem akribisch rekonstruierten Hollywood, bei dem die Realität in Gestalt des Charles-Manson-Clans extrem gewalttätig in die Story einbricht, aber ebenfalls einen alternativen Ausgang erhält. Von Quentin Tarantino als Buddy-Movie alten Schlages und zugleich als mäanderndes Kaleidoskop von Ort und Zeit in zahlreichen Vignetten virtuos und vieldeutig inszeniert. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ONCE UPON A TIME ... IN HOLLYWOOD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Quentin Tarantino
Buch
Quentin Tarantino
Kamera
Robert Richardson
Schnitt
Fred Raskin
Darsteller
Leonardo DiCaprio (Rick Dalton) · Brad Pitt (Cliff Booth) · Margot Robbie (Sharon Tate) · Emile Hirsch (Jay Sebring) · Margaret Qualley (Pussycat)
Länge
161 Minuten
Kinostart
15.08.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Buddy-Movie | Drama | Historienfilm | Komödie
Diskussion

Quentin Tarantino erfindet sich das Hollywood des Jahres 1969 nach seinen Vorstellungen neu: Ein zwischen der Freundschaft eines abgehalfterten Western-Darstellers zu seinem Stuntman, Vignetten der Filmbranche und den Sharon-Tate-Morden mäanderndes Kaleidoskop einer historischen Epoche.

Die Ära des klassischen Kino-Westerns war schon zu Ende. Das Fernsehen hatte ein Genre erobert, das zu den ureigensten der Leinwand gehörte. Serien wie „Bonanza“, „Rauchende Colts“ und „Die Leute von der Shiloh Ranch“ fesselten das Publikum bereits über ein Jahrzehnt lang an den Bildschirm. Quentin Tarantinos „Once Upon a Time… in Hollywood“ spielt im Jahr 1969. Tarantino war damals gerade sechs Jahre alt. Man darf deshalb keinen nostalgischen Film erwarten, keinen Film, der in persönlichen Erinnerungen schwelgt. Der Titel macht das schon klar. Er ist nicht nur ein Verweis auf zwei große Sergio-Leone-Filme, sondern auch ein Hinweis auf den Legendencharakter, der Tarantinos Story ständig begleitet, auch wenn sie noch so eng mit realen Ereignissen der endsechziger Jahre verkn

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