Drama | Deutschland 2019 | 77 Minuten

Regie: Lothar Herzog

Eine junge Studentin aus Minsk, die in einer unglücklichen Beziehung gefangen ist, steigt in die dubiosen Geschäfte ihres Vaters ein, der wegen Steuerschulden im Gefängnis sitzt. Sie verhökert Altmetall, das sie aus der kontaminierten Zone um das zerstörte Atomkraftwerk in Tschernobyl herbeischafft. Eine beklemmende Mischung aus Coming of Age, Gangsterfilm und Liebesgeschichte, die sich zu einer Studie über eine post-sozialistische Gesellschaft verdichtet und mit radikalen Zeitsprüngen und einer herausfordernden Bildgestaltung die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen betont. Das großartig gespielte, atmosphärisch-assoziative Drama mündet in einer Flucht, die nicht als Scheitern, sondern als Befreiung erscheint. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Lothar Herzog
Buch
Lothar Herzog
Kamera
Philipp Baben der Erde
Musik
Fabian Saul · Rafael Triebel
Schnitt
Stefanie Kosik-Wartenberg · Lothar Herzog
Darsteller
Daria Mureeva (Elena) · Evgeni Sangadzhiev (Victor) · Helga Filippova · Vitali Kotovitski · Vjacheslav Shakalido
Länge
77 Minuten
Kinostart
09.09.2021
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama

Eine junge Studentin aus Minsk lässt sich auf die dubiosen Geschäfte ihres Vaters ein und schafft kontaminiertes Altmetall aus der Zone um Tschernobyl herbei.

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