Action | Deutschland 2019 | 115 Minuten

Regie: Simon Verhoeven

Zwei Freunde, die im Berliner Nachtleben als Barkeeper arbeiten, versuchen sich als kriminelle Amateure, handeln sich damit aber großen Ärger mit der Unterwelt ein. In den wird auch eine Frau hineingezogen, mit der sich der eine der beiden für ein erstes Rendezvous treffen will, obwohl ihm die Gangster der Stadt auf den Fersen sind. Eine auf Übertreibungen angelegte Komödie mit Figuren nah an der Karikatur, die der Film aber nicht der Lächerlichkeit preisgibt. Mit einem gut harmonierenden Darsteller-Duo entwickelt sich nach einem etwas zähen Beginn doch noch ein beachtliches Tempo. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Simon Verhoeven
Buch
Simon Verhoeven
Kamera
Jo Heim
Schnitt
Stefan Essl · Denis Bachter
Darsteller
Frederick Lau (Renzo) · Elyas M'Barek (Milo) · Palina Rojinski (Sunny) · Nicholas Ofczarek (Kempa) · Julian Looman (Jan)
Länge
115 Minuten
Kinostart
13.02.2020
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Action | Komödie | Liebesfilm

Komödie um zwei befreundete Barkeeper, die sich erfolglos als kriminelle Amateure versuchen und daraufhin gezwungen sind, vor Berlins Gangstern durch die Nacht zu fliehen.

Diskussion

Simon Verhoeven schaut genau hin. Er beobachtet das Verhalten von Menschen, um es dann seinen Figuren mitzugeben. Allerdings destilliert er die Wirklichkeit fürs Kino, denn was er dort zeigt, ist ein Kondensat, ein Kondensat der Macken. Das macht seine Figuren bemerkenswert, besonders, wenn sie die peinlichen Seiten seiner Geschichten bestreiten. Auch in „Nightlife“ bringt Verhoeven Peinlichkeit auf die Leinwand, so ausgeprägt, dass man kaum hinschauen kann, weil man in seinen Großaufnahmen erkennt, wie blödsinnig die gängigen Attitüden der Hipness und der Moden sind. Er bringt sein Publikum dazu, sich zu schämen – für die Protagonisten, aber auch für sich selbst. Da ist die Aufmerksamkeit schon mal geweckt.

Dieses Grundprinzip der Komödie, die Übertreibung, nutzt Verhoeven in jeder Hinsicht. Er setzt es bei der Sentimentalität seiner Story ein, in ihren Referenzen a

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren