In My Skin (2018)

Drama | Großbritannien 2018 | 103 Minuten

Regie: Adewale Akinnuoye-Agbaje

Ein nigerianischer Junge wird in den 1960er-Jahren von seinen Eltern als Pflegekind in eine englische Arbeiterfamilie gegeben. Aufgrund seiner Hautfarbe bleibt er ein Außenseiter, er passt sich nicht an und neigt zur Gewalt. Als er als Teenager von weißen Skinheads schikaniert wird, schließt er sich ihnen schließlich einfach an. Ein beklemmendes, nur schwer erträgliches Drama, mit dem der Schauspieler Adewale Akinnuoye-Agbaje seine eigenen Erfahrungen biografisch aufarbeitet. Dabei konfrontiert er mit schockierenden und abstoßenden Szenarien, die allerdings auch als Produkt einer von Arbeitslosigkeit, Gewalt und Rassenunruhen geprägten Zeit erscheinen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
FARMING
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2018
Regie
Adewale Akinnuoye-Agbaje
Buch
Adewale Akinnuoye-Agbaje
Kamera
Kit Fraser
Musik
Ilan Eshkeri
Schnitt
Tariq Anwar
Darsteller
Damson Idris (Enitan) · Kate Beckinsale (Ingrid Carpenter) · John Dagleish (Levi) · Gugu Mbatha-Raw (Ms. Dapo) · Adewale Akinnuoye-Agbaje (Femi)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Koch Media
Verleih Blu-ray
Koch Media
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Ein biografisch inspiriertes Drama des Schauspielers Adewale Akinnuoye-Agbaje: Ein nigerianischer Junge, der als Pflegekind in einer englischen Arbeiterfamilie aufwächst, schließt sich in den 1980ern einer Skinhead-Gruppe an

Diskussion

Gleich zu Beginn des Films informieren Schrifttafeln über ein seltenes und kurioses soziales Phänomen, dass eng mit der englischen Kolonialherrschaft in Nigeria verknüpft ist: Nigerianische Eltern gaben nach der Unabhängigkeit 1960 ihre Kinder oftmals bei britischen Familien in Pflege, um zu studieren oder eine Berufsausbildung zu machen, auch um den Kindern eine bessere Zukunft zu bieten. „Farming“ (so auch der Originaltitel) nannte man dieses Phänomen – ein unverfrorener Zynismus, weil es hier nicht um Tiere, sondern um Menschen geht. Die Pflegschaft sollte gar nicht so lange dauern, doch oftmals sahen die Kinder ihre leiblichen Eltern jahrelang nicht wieder.

Vor diesem Hintergrund spielt das Regiedebüt des Schauspielers

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