Narziss und Goldmund

Drama | Deutschland/Österreich 2019 | 118 Minuten

Regie: Stefan Ruzowitzky

Im mittelalterlichen Kloster Mariabronn lernen sich zwei grundverschiedene junge Männer kennen, ein lebensfroher Künstler und ein vergeistigter Grübler. Der den Sinnen zugewandte Mönch verlässt das Kloster und geht auf Wanderschaft, lernt die Frauen, das Leben und das Leiden kennen, bis er viele Jahre später wieder auf seinen asketischen Freund trifft. Nach dem berühmten Roman von Hermann Hesse spielt das aufwändige Kostümdrama mit zwei gegensätzlichen Weisen, das Leben zu gestalten. Das ist manchmal kitschig und pathetisch, dann aber auch wieder schlüssig und packend inszeniert. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
NARZISS UND GOLDMUND
Produktionsland
Deutschland/Österreich
Produktionsjahr
2019
Regie
Stefan Ruzowitzky
Buch
Stefan Ruzowitzky · Robert Gold
Kamera
Benedict Neuenfels
Musik
Henning Fuchs
Schnitt
Britta Nahler
Darsteller
Jannis Niewöhner (Goldmund) · Sabin Tambrea (Narziss) · André M. Hennicke (Lothar) · Henriette Confurius (Lene) · Elisa Schlott (Julia)
Länge
118 Minuten
Kinostart
12.03.2020
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Historienfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Sony
Verleih Blu-ray
Sony
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Aufwändiges Kostümdrama nach dem berühmten Roman von Hermann Hesse über zwei gegensätzliche Weisen, mit dem Leben umzugehen.

Diskussion

Der Roman „Narziss und Goldmund“ (1930) ist neben „Steppenwolf“ und „Das Glasperlenspiel“ eines der bekanntesten Bücher von Hermann Hesse. Darüber hinaus trug es in den 1960er-Jahren wesentlich zur Hesse-Renaissance in Deutschland bei. Die Literaturkritiker hingegen waren gespalten. Die einen verurteilten den Roman als kitschig und naiv-romantisch, die anderen lobten ihn wegen seines Stils und seiner Poesie. „Eine in ihrer Reinheit und Interessantheit durchaus einzigartige Romandichtung“, wird Thomas Mann auf dem Umschlag des violetten Suhrkamp-Taschenbuchs zitiert. 90 Jahre nach Drucklegung des Werks erscheint die erste Verfilmung des Romans, inszeniert von dem österreichischen Regisseur Stefan Ruzowitzky.

Wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Die Adaption beginnt ein wenig ruppig: Goldmund (

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