Von Liebe und Schatten

Liebesfilm | Argentinien/Spanien 1994 | 110 Minuten

Regie: Betty Kaplan

Eine aus bürgerlichen Verhältnissen stammende Journalistin wird durch die Liebe zu einem Fotoreporter mit der politischen Wirklichkeit der Militärdiktatur in Chile konfrontiert und macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach Folteropfern. Ihre Recherchen alarmieren zwar die internationale Presse, aber nach einem fast tödlichen Attentat auf sie fliehen beide ins Exil. Die unentschieden zwischen Love-Story und Polit-Thriller inszenierte Verfilmung eines autobiografisch gefärbten Bestsellers von Isabel Allende. Durch den diffusen Erzählrhythmus, die langweilig cadrierten Bilder und die allzu klischeehaft gezeichneten Figuren weckt der Film kaum Interesse. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
OF LOVE AND SHADOWS | DE AMOR Y DE SOMBRA
Produktionsland
Argentinien/Spanien
Produktionsjahr
1994
Regie
Betty Kaplan
Buch
Donald Freed
Kamera
Félix Monti
Musik
José Nieto
Schnitt
Bill Butler · Kathryn Ilimoff
Darsteller
Jennifer Connelly (Irene Beltran) · Antonio Banderas (Francisco) · Stefania Sandrelli (Beatriz) · Diego Wallraff (Jose) · Camilo Gallardo (Gustavo Morante)
Länge
110 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Liebesfilm | Politthriller | Literaturverfilmung

Diskussion
Isabel Allende, die Nichte des 1973 von den Putschisten ermordeten chilenischen Präsidenten Salvadore Allende, gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Gegenwart: ihre bisher fünf Romane - hinzu kommt das hierzulande nicht publizierte Kinderbuch"La Gorda de Porcelana"- stehen weltweit auf den Bestseller-Listen. Nachdem ihre Realität und Fiktion phantasievoll verbindende Familienchronik"Das Geisterhaus" eine die politischen Hintergründe weitgehend ausklammernde Verfilmung durch Bille August (fd 30 508) erfahren hat, war man auf die Leinwandbearbeitung ihres zweiten Romans sehr gespannt. Einerseits weil er unmittelbar die Erfahrungen lsabel Allendes als Journalistin mit der Militärdiktatur Pinochets schildert, und andererseits weil sich hier eine Regisseurin mit einem autobiografisch gefärbten Frauenschicksal auseinandersetzt und somit, von der Psyche und Sichtweise h

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