Riders of Destiny

Dokumentarfilm | Deutschland/USA/Indoniesien 2019 | 90 Minuten

Regie: Michael Niermann

Auf der indonesischen Insel Sumbawa werden kleine Kinder als Jockeys auf Rennpferde gesetzt, weil sie wenig wiegen und sich wie kleine Affen auf den Rücken der Tiere kauern. Es gibt keinen Sattel oder Schutzkleidung, nur einen Helm und eine Maske, die sie vor dem aufwirbelnden Staub schützen soll. Unfälle sind nicht selten, die oft schwere Verletzungen nach sich ziehen und nicht selten lebenslange Behinderungen oder psychische Beeinträchtigungen, mitunter auch den Tod nach sich ziehen. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines fünf- und siebenjährigen Jungen, die unter dem Einsatz ihres Lebens mit dem Preisgeld ihre Familien ernähren. Einer von ihnen gehört schon in der zehnten Generation zu den Kinderjockeys und saß bereits mit zwei Jahren zum ersten Mal auf dem Rücken eines Pferdes. Der Film beobachtet die Welt der Kinder, ihrer Eltern und die Nutznießer der Pferderennen und wirft einen gleichermaßen neugierigen wie irritierenden Blick auf eine riskante Tradition. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
RIDERS OF DESTINY
Produktionsland
Deutschland/USA/Indoniesien
Produktionsjahr
2019
Regie
Michael Niermann
Buch
Michael Niermann
Kamera
Dominic Gill
Musik
Michael Deeg
Schnitt
Jörg Levsen · Ansgar Pohle
Länge
90 Minuten
Kinostart
09.06.2022
Fsk
ab 6; f
Pädagogische Empfehlung
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

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