- | USA 1994 | 139 Minuten

Regie: Michael Caton-Jones

Filmische Adaption einer schottischen Volkssage um Robert Roy MacGregor, der am Beginn des 18. Jahrhunderts als aufrechter Clan-Chef von sich reden machte. Der Film verzichtet fast vollständig auf die Erhellung der historischen Umstände und rückt stattdessen die Beziehung des Ehepaares MacGregor als rührselige Love-Story in den Mittelpunkt. Trotz guter schauspielerischer Leistungen und sehenswerter Landschaftsaufnahmen aus den schottischen Highlands ein eher durchschnittlicher Unterhaltungsfilm. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ROB ROY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1994
Regie
Michael Caton-Jones
Buch
Alan Sharp
Kamera
Karl Walter Lindenlaub
Musik
Carter Burwell
Schnitt
Peter Honess
Darsteller
Liam Neeson (Robert Roy MacGregor) · Jessica Lange (Mary MacGregor) · John Hurt (Marquis von Montrose) · Tim Roth (Archibald Cunningham) · Eric Stoltz (Alan McDonald)
Länge
139 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Fox (2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Legenden und Träume haben vieles gemeinsam: Alltags- und Handlungslogik ist darin oft aufgehoben, Wunder nicht ausgeschlossen und die Inhalte desto eindeutiger, je länger sie zurückliegen. Zerrt man sie aber auf den Seziertisch der Analyse, lösen sie sich entweder vollkommen auf oder geben Einblick in völlig unerwartete Zusammenhänge. Ein gedankliche Durchdringung scheint der schottische Regisseur Michael Caton-Jones jedoch weniger im Sinn gehabt zu haben, als er die geschichtenumrankte Figur des Highländers Robert Roy MacGregor aufgriff, einer historischen Gestalt am Beginn des 19. Jahrhunderts, deren Mut und Aufrichtigkeit sprichwörtlich wurden. Dabei hätte es einiges zu entdecken gegeben im angelsächsischen Spannungsfeld von feindlichen Religionsgruppen, der sich auflösenden Monarchie und einem Frühkapitalismus, der mit der Gründung der "Bank of England" eben begann, den

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