Mississippi - Fluß der Hoffnung

- | USA 1994 | 99 Minuten

Regie: Peter Horton

Eine sich gegen die Vorurteile der Umwelt behauptende Freundschaft zwischen einem Dreizehnjährigen und einem an AIDS erkrankten elfjährigen Nachbarsjungen endet nach gemeinsam verbrachten Ferien und einem kurzen Abenteuer mit dem Tod des Infizierten. Ein belangloses Rührstück von naiver Problemsicht und bescheidenem Unterhaltungswert, das auch schauspielerisch weitgehend enttäuscht. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE CURE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1994
Regie
Peter Horton
Buch
Robert Kuhn
Kamera
Andrew Dintenfass
Musik
Dave Grusin
Schnitt
Anthony Sherin
Darsteller
Joseph Mazzello (Dexter) · Brad Renfro (Erik) · Annabella Sciorra (Dexters Mutter) · Diana Scarwid (Eriks Mutter) · Bruce Davison (Arzt)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Diskussion
Was "Philadelphia" (fd 30 662) für erwachsene und "Kids" (fd 31 598) für jugendliche Zuschauer ist, das soll "The Cure" für die ganze Familie sein: Hollywoods (untauglicher) Versuch, sich mit AIDS auseinanderzusetzen. Natürlich spricht nichts dagegen, auch Kinder, die ja selbst von dieser heimtückischen Krankheit betroffen sein können, über die Ursachen und Folgen von AIDS aufzuklären. Nur bedarf es dazu eines gewissen (pädagogischen) Fingerspitzengefühls und bei der filmischen Aufarbeitung auch der künstlerischen Reife. An beidem fehlt es dem Regiedebüt des Schauspielers Peter Horton, der sich mit manchmal schon fahrlässiger Naivität dem Thema nähert. Sein Scheitern ist allerdings von einem klischeeüberladenen Drehbuch vorprogrammiert, das mit Situationen und Personen konfrontiert, die nie richtig in di

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