Ein irischer Sommer

Drama | Irland 1995 | 75 Minuten

Regie: Cathal Black

Ein irisches Dorf Anfang der 50er-Jahre. Als dem letzten verbleibenden Fischer die Fanglizenz entzogen wird, plant er für seinen erwachsenen Sohn die Übersiedlung nach Amerika, ohne zu ahnen, dass dieser heimlich mit der Tochter seines größten Widersachers liiert ist. Klassischer Vater-Sohn-Konflikt, der in seinen stärksten Momenten an Thaddeus O'Sullivans Drama "Dezemberbraut" erinnert, ohne dessen Komplexität zu erreichen. Von einigen schönen Stimmungen und Handlungsmomenten abgesehen, wirkt der Film zu konstruiert und verrät vor allem im Umgang mit der Tonebene einen gewissen Schematismus. (O.m.d.U.) - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
KOREA
Produktionsland
Irland
Produktionsjahr
1995
Regie
Cathal Black
Buch
Joe O'Byrne · John D'Alton
Kamera
Nic Morris
Musik
Stephen McKeon
Schnitt
Emer Reynolds
Darsteller
Donal Donnelly (John Doyle) · Andrew Scott (Eamon Doyle) · Fiona Molony (Una Moran) · Vass Anderson (Ben Moran) · Eileen Ward (Mrs. Moran)
Länge
75 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Diskussion
Anfang der 50er-Jahre in den nordirischen Midlands, eine idyllische Seenlandschaft, fast nicht von dieser Welt. Doch der Schein trügt: Neben der desolaten Wirtschaftslage treibt auch der mit der gescheiterten Unabhängigkeitsbewegung einhergehende Utopieverlust die jungen Leute scharenweise zur Auswanderung. John Doyle ist der Letzte des ehemaligen Fischerdorfes, der noch vom Fischfang lebt. Tag für Tag fährt er mit seinem erwachsenen Sohn Eamon auf den See, setzt Reusen aus, zieht Netze ein. John Doyle ist ein verbitterter Mann. Im Bürgerkrieg hat er bis zur Selbstaufgabe für die Unabhängigkeit gekämpft und musste dann die Schmach der Niederlage erleben. Wenig später verlor er auch noch seine ge

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