Davor und danach

Literaturverfilmung | USA 1995 | 108 Minuten

Regie: Barbet Schroeder

Der 16jährige Sohn eines Bildhauers und einer Kinderärztin gerät in Verdacht, ein gleichaltriges Mädchen umgebracht zu haben. Vornehmlich an den Reaktionen innerhalb der Familie interessierter Film, der kriminalistische durch psychologische Spannung zu ersetzen versucht. Die Perspektive macht ihn interessant, obwohl etliche Schwächen in Buch und Gestaltung die Sicht behindern. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BEFORE AND AFTER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Barbet Schroeder
Buch
Ted Tally
Kamera
Luciano Tovoli
Musik
Howard Shore
Schnitt
Lee Percy
Darsteller
Meryl Streep (Carolyn Ryan) · Liam Neeson (Ben Ryan) · Edward Furlong (Jacob Ryan) · Julia Weldon (Judith Ryan) · Alfred Molina (Panos Demeris)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung

Diskussion
Dies ist einer jener Filme, die es im Kino schwer haben, weil sie das Publikum zu sehr an die Thematik Dutzender TV-Movies erinnern. Doch es ist nicht nur die hochrangige Besetzung, die Barbet Schroeders Film von der Fernsehware unterscheidet, sondern auch die geringe Konzessionsbereitschaft an einen Massengeschmack, der bei solchen Stoffen gern Sentimentalität mit Detektiv- und Justizarbeit verbunden sieht. "Davor und danach" bedient derartige Erwartungen nur kurz und pauschal am Rande, dadurch all jene dramatischen Höhepunkte beiseite lassend, die normalerweise die Geschichte eines des Mordes angeklagten Halbwüchsigen kennzeichnen würden.

Ben und Carolyn Ryan leben mit ihren beiden Kindern ein allem Anschein nach ziemlich sorgenfreies Leben in einer neuenglischen Kleinstadt. Sie ist Kinderärztin, er ein Bildhauer, der mit Erfolg Riesenplas

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