Konfetti 16: Laurel & Hardy

Dienstag, 21.08.2018

Lukas Foerster spürt den Geheimnissen von Leo McCareys "Wrong Again" (1929) nach.

Diskussion

Im neuen "Konfetti"-Blogbeitrag spürt der Siegfried-Kracauer-Stipendiat Lukas Foerster dem von Leo McCarey inszenierten Kurzfilm „Wrong Again“ nach. Eine Handbewegung von Oliver Hardy entpuppt sich in der Anverwandlung durch Stan Laurel als eine Art Universalschlüssel, der die Welt auf den Kopf stellt.


Seit einer guten Woche schwirren diverse Bilder der Leo-McCarey-Filme in meinem Kopf herum, die ich beim Filmfestival Locarno gesehen habe, wo dem Hollywood-Komödiengroßmeister eine umfangreiche Werkschau gewidmet war.

Besonders fasziniert haben mich die Laurel-&-Hardy-Kurzfilme, die McCarey Ende der 1920er-Jahre für Hal Roach realisierte - teils als Regisseur, teils als Supervisor. Laurel und Hardy, beziehungsweise Dick und Doof, haben eine eigenartige Stellung in der Filmgeschichte: Sie gehören zweifellos zu den ikonischsten Figuren, die das Kino hervorgebracht hat; dennoch werden ihre Filme eher selten gezeigt. Und ein allseits anerkannter Klassiker ist nicht darunter. Tatsächlich werden Laurel-&-Hardy-Filme kaum als distinkte Einzelwerke wahrgenommen. „Laurel & Hardy“ sind als visuelle Form allgegenwärtig, fast wie ein Firmenlogo, und auch einige ihrer charakteristischen Gesten haben weithin Wiedererkennungswert (Laurel, wie er sich, verwirrt grinsend, am Kopf kratzt); die Marke „Laurel & Hardy“

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