Der Hauptmann

Ein absurd-finsteres Kriegs-Drama nach realen Ereignissen

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April 1945, irgendwo an der nordwestdeutschen Front. Ein junger Mann in Wehrmachtsuniform wird von einer ausgelassenen Gruppe Soldaten fast spielerisch gejagt und kann nur knapp entkommen. Wenig später entdeckt dieser Soldat, Willi Herold, in einem verlassenen Fahrzeug die blitzblanke Uniform eines Hauptmanns. Er zieht sie an und probt ein paar Haltungen, die seines Erachtens zu der Uniform passen. Den zufällig des Weges kommenden Gefreiten Freytag vermag er damit zu überzeugen. Freytag wird Herolds Fahrer.

In der Folge versammelt der frisch gebackene Hauptmann mit etwas Glück und einem forciert selbstsicheren Auftreten immer mehr Versprengte hinter sich und formiert die „Kampfgruppe Herold“, die schließlich im Hinterland im Auftrag des Führers das Standrecht vertritt. Als die Truppe auf ein Strafgefangenenlager stößt, in dem Wehrmachtsdeserteure das Kriegsende herbeisehnen, beginnt eine Woche des willkürlichen Abschlachtens von Inhaftierten. Nachdem das Lager schließlich von alliierten Luftangriffen zerstört wird, zieht die Soldateska marodierend weiter durch die norddeutsche Provinz, bis deutsche Militärpolizei dem mörderischen Treiben schließlich ein Ende setzt. Doch dem NS-Militärgericht erscheint Herolds P

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