Konfetti 21: Girlfriends

Donnerstag, 27.09.2018

Der 21. Beitrag zum „Konfetti“-Blog von Siegfried-Kracauer-Stipendiat Lukas Foerster

Diskussion

Claudia Weills Debüt „Girlfriends“, ein Klassiker des amerikanischen Independentkinos der 1970er-Jahre, ist einer der ultimativen New-York-Filme. Genauer gesagt: einer der ultimativen New-York-Indoor-Filme.

Ein paar Szenen spielen auf der Straße, aber die meisten in Innenräumen, zumeist in Apartments, die deutlich zu eng geschnitten und eher behelfsmäßig eingerichtet sind. In Susan Weinblatts (Melanie Mayron) Wohnung liegen den gesamten Film über Umzugskisten herum. Es geht um eine Form von Wohnen, die sich noch nicht zur Häuslichkeit verfestigt hat. Und es geht um die Freiheiten einerseits, die Härten andererseits, die diese Form der urbanen Existenz mit sich bringt.

Susan hat zunächst eine Mitbewohnerin, Anne Munroe (Anita Skinner), die dann, früh im Film, heiratet und auszieht. Bald darauf besucht Susan die Frischverheirateten, die sich etwas außerhalb der Stadt aufhalten, in einem Sommerhaus. Es ist allerdings Winter, was sich spätestens in einer Einstellung zeigt, die aus dem Wohnzimmer des Hauses hinaus gefilmt ist und die für mich zu den schönsten dieses sch

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